• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Neuwahlen in Thüringen   im April 2021 – MP-Wahl im März
+++ Eilmeldung +++

Entscheidung In Erfurt
Neuwahlen in Thüringen im April 2021 – MP-Wahl im März

NWZonline.de Sport Fußball Weitere Ligen 2. Bundesliga

Hamburger SV verzettelt sich vor Stadtderby

06.03.2019

Hamburg Das Spiel war weitgehend zum Heulen, aber einen Lacher produzierte der schwache Fußball-Zweitligist Hamburger SV gegen Greuther Fürth (1:0) am Montagabend dann doch. Es war kurz vor der Halbzeitpause, als Trainer Hannes Wolf Mittelfeldabräumer Gotoku Sakai einen Zettel mit Erklärungen zu taktischen Umstellungen reichte. Grund: Flügelspieler Hee-Chan Hwang war verletzt raus, Mittelfeldspieler Berkay Özcan kam rein. Eine Neuordnung der Offensive war fällig.

Sakai holte Kapitän Aaron Hunt zu sich, beide studierten die Anweisungen des Trainers. Sakai knüllte den Zettel zusammen und warf ihn an der Seitenlinie achtlos ins Aus. Das Papier landete neben der Coachingzone der Fürther. Dort schnappte sich ihn Co-Trainer Andre Mijatovic und las begierig. Später scherzte Fürths Geschäftsführer Rachid Azzouzi beim TV-Sender Sky, es sei „ein japanisches Kochrezept“ gewesen.

Sakai konnte jedoch gar nicht lachen. „Das war blöd von mir“, bedauerte er den gedankenlosen Wurf. Geheimnisverrat beging der Japaner aber nicht. „Wir haben in der Halbzeitpause nochmals umgestellt. Deshalb war es schnuppe“, sagte HSV-Coach Wolf. Denn für den offensiven Lewis Holtby brachte er den defensiven Gideon Jung. Folglich war ein erneuter Umbau der Mannschaft nötig und der Zettelinhalt nicht mehr aktuell.

Was Papierkugeln angeht, ist der HSV vorbelastet. 2009 versprang Michael Gravgaard im Halbfinale des Uefa-Cups der Ball durch den „Fremdkörper“ auf dem Platz. Die anschließende Ecke brachte dem Erzrivalen Werder Bremen den vorentscheidenden Treffer zum 3:1 ein.

Trotz des Sieges verzettelt sich der HSV auch auf dem Platz immer mehr. Die Fans waren bestürzt, der Trainer wirkte verstört, die Mannschaft mutlos: Das späte Tor von Aaron Hunt (85. Minute) war überaus glücklich. „Ich bin nicht bereit, das schönzureden“, grollte Wolf: „Das war eine Leistung, die darf gar nicht passieren. Wir haben auf relativ eklatante Weise den Zugriff aufs Spiel verloren.“ Er machte in der Leistung seines Teams „eine Delle“ aus. Ausgerechnet nun steht das prestigeträchtige Stadtderby beim FC St. Pauli an. „Am Sonntag gibt es ein sehr, sehr wichtiges Spiel für uns, für die Stadt. Da müssen wir uns reinstürzen“, forderte Wolf.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.