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NWZonline.de Sport Fußball Weitere Ligen 2. Bundesliga

Mit diesem Rückkehrer greift St. Pauli die Spitze an

29.01.2019

Hamburg Der „Fußball-Gott“ wohnt wieder bei seiner Mutter in seinem alten Kinderzimmer. Und in Buchholz vor den Toren Hamburgs träumt Alexander Meier wie vor 30 Jahren als kleiner Junge auch wieder von dem ganz großen Ziel: der Bundesliga.

„Wenn man nach der Hinrunde Dritter ist wie wir, will man das auch verteidigen oder sich verbessern“, sagte der neue Star des FC St. Pauli der „Sport Bild“ und eröffnete damit in der 2. Liga die Jagd auf den Tabellenführer und Stadtnachbarn Hamburger SV sowie den 1. FC Köln: „HSV und Köln müssen hoch. Sie haben den Druck.“

Und St. Pauli hat jetzt Meier. Der 36-Jährige, den die Fans von Eintracht Frankfurt „Fußball-Gott“ tauften, soll in der Rest-Rückrunde der Trumpf der Kiezkicker werden. Meier hat „einen Ruf, ist eine Erscheinung. Und er strahlt Torgefahr aus“, sagte Trainer Markus Kauczinski, ließ seine Pläne mit dem Erstliga-Torschützenkönig von 2015 für das Spiel bei Darmstadt 98 an diesem Dienstag (20.30 Uhr) aber noch offen: „Er kann anfangen und geht nach 60 Minuten runter. Oder er kommt rein.“

Zwei Punkte muss St. Pauli für das große Ziel auf Köln gutmachen oder drei auf den HSV. Und dafür haben sie Anfang Januar nach mehr als 15 Jahren die spektakuläre Meier-Rückholaktion perfekt gemacht. Der bullige Angreifer hatte im Sommer nach 14 Jahren in Frankfurt keinen neuen Vertrag mehr bekommen. Jetzt ist er wieder da, wo alles begann, bei dem Club, der ihn zum Profi machte. Ersetzen soll er dort den verletzten Angreifer Henk Veerman.

St. Pauli wird den Killerinstinkt von Meier brauchen, wenn der Verein dem HSV und Köln wirklich gefährlich werden will. Zudem droht von hinten ja auch noch Gefahr durch Union Berlin oder Holstein Kiel. Und während Hamburgs Bürgermeister schon einmal ankündigte, den möglichen Aufstieg des HSV mit einer Party auf dem Rathausbalkon zu feiern, macht auch Köln ernst. Im Winter stießen in Florian Kainz (von Werder Bremen) und Johannes Geis (Schalke 04) noch einmal prominente Verstärkungen zum Team von Markus Anfang. Da rückte selbst das Wirrwarr um die Spielberechtigung von Rückkehrer Anthony Modeste ein bisschen in den Hintergrund.

Auch für den HSV, der an diesem Mittwoch (20.30 Uhr) den SV Sandhausen empfängt, zählt nur der direkte Wiederaufstieg. Lewis Holtby träumt schon länger davon, im Mai den Rathausbalkon zu entern. „Einmal in meiner HSV-Karriere da oben zu stehen, das wäre schon fantastisch“, sagte der Mittelfeldmann: „Auch wenn man nur so eine Radkappe als Zweitligameister in der Hand hält.“

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