Bremen - Werder Bremen muss wegen seiner mit Pyrotechnik hantierenden Fans 30 000 Euro Strafe bezahlen. Dieses Urteil hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes gefällt. Die Bremer haben dem Urteil zugestimmt, es ist rechtskräftig.

Im Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV am 1. März (1:0) war aus dem Bremer Zuschauerblock mehrmals Leuchtspurmunition auf das Spielfeld geschossen worden. Außerdem brannte Pyrotechnik auf der Tribüne. Die Begegnung musste für etwa drei Minuten unterbrochen werden. Werder muss zusätzlich 10 000 Euro in Sicherheitsvorkehrungen investieren.

Die Bremer versuchen noch immer, mit Hilfe von Videoaufzeichnungen die Täter zu identifizieren. Ziel sei, sich die Geldstrafe von den Verursachern erstatten zu lassen.

Gleiches plant der VfL Osnabrück. Der Drittligist hatte jüngst wegen des Fehlverhaltens einiger Fans 7500 Euro Strafe zahlen müssen. Der Verein prüft nun, wie er juristisch gegen die teils bereits identifizierten Täter vorgehen kann.