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NWZonline.de Sport Fußball

FUßBALL: Adler will Höhenflug fortsetzen

07.10.2009

MAINZ Das Ballyhoo um das Spiel des Jahres der Fußball-Nationalelf im Hexenkessel von Moskau lässt Rene Adler äußerlich völlig kalt. Fast aufreizend cool scheint der nach Robert Enkes Erkrankung zu Deutschlands Nummer eins beförderte Torhüter vor der größten Bewährungsprobe seiner Karriere an diesem Sonnabend (17 Uhr/ZDF) über den Dingen zu schweben.

„Sicher kommt mir eine wichtige Rolle zu. Ich versuche, diese optimal auszufüllen. Jeder muss den Job, der ihm zugeteilt wird, bestmöglich machen. Über allem steht die Qualifikation für die WM. Ich will meinen Teil beitragen, dass wir das Ziel erreichen“, will Adler seinen Höhenflug der vergangenen Wochen und Monate mit der DFB-Elf im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Russland fortsetzen.

Schnelle Reaktionen

Doch martialische Kampfansagen an den Gegner hört man aus dem Mund des 24-Jährigen genauso wenig wie aufrüttelnde Appelle an die Mitspieler. In seiner Zurückhaltung unterscheidet sich der Keeper von Bayer Leverkusen von berühmten Vorgängern wie Oliver Kahn, Toni Schumacher oder Sepp Maier. „Von meiner Außendarstellung komme ich sicher nicht rüber wie Olli Kahn. Aber ich denke schon, dass ich von mir behaupten kann, sehr emotional und leidenschaftlich zu spielen“, sagte Adler am Dienstag in Mainz.

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach seinem Auswahl-Debüt beim 2:1-Sieg gegen die Russen schließt sich für den gebürtigen Leipziger am Sonnabend der Kreis. Mit einer ähnlich starken Leistung wie im Hinspiel könnte sich Adler im Rennen um den Stammplatz für die WM-Endrunde in Südafrika in die Pole Position bringen. Doch damit will sich der reaktionsschnelle Blondschopf nicht befassen. „Ich bin weit davon entfernt, über Geschehnisse nachzudenken, die in einigen Monaten sein werden. Das würde mir nur die Konzentration rauben“, erklärte er.

Erfahrung auf Kunstrasen

Auch über den Kunstrasen in Moskau will sich Adler nicht den Kopf zerbrechen. „Es ist wichtig, das richtige Schuhwerk zu finden, um sich gut abdrücken zu können. Aber wir sollten nicht zu viel Energie auf dieses Thema verschwenden.“ Zumal Adler mit Bayer im Uefa-Cup bei Spartak Moskau bereits Erfahrungen auf dem Untergrund gesammelt hat: „Es wird Unterschiede geben, wie der Ball springt und wie schnell er wird.“ An seiner Aufgabe ändere dies nichts: „Der Torwart muss den Ball halten.“

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