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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Advocaat ist Hollands Liebling

10.05.2017

Zeist In die Zukunft mit einem Mann der Vergangenheit: Der 69-jährige Dick Advocaat soll als neuer Bondscoach den Absturz der niederländischen Fußball-Nationalmannschaft stoppen. Am Dienstag wurde der Ex-Trainer von Borussia Mönchengladbach offiziell vorgestellt, er geht damit in seine insgesamt dritte Amtszeit mit Oranje. Als Assistent an seiner Seite: Volksheld Ruud Gullit (54).

Als Ersatzlösung für die Ersatzlösung ist der seit Jahrzehnten populäre Advocaat allerdings umstritten. „Es geht jetzt nur darum, was das Beste für Oranje ist. Und da gab es gab zwei Szenarien“, sagte KNVB-Sportdirektor Hans van Breukelen auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz am Verbandssitz in Zeist: „Entweder entscheiden wir uns für eine langfristige Lösung, oder wir versuchen alles, um uns noch für die WM 2018 zu qualifizieren. Wir haben uns für die zweite Möglichkeit entschieden. Dafür musste ein sehr erfahrener Trainer her, vorzugsweise eine Autorität.“

Advocaat, dem als Übergangslösung damit sogleich ein Stempel mit einem nicht näher definierten Verfallsdatum aufgedrückt wurde, fehlte bei seiner Vorstellung. Noch bis zum 1. Juni ist er als Trainer des türkischen Tabellendritten Fenerbahce Istanbul unter Vertrag und war daher unabkömmlich.

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Laut van Breukelen werde Advocaat trotz seines noch bis zum 1. Juni laufenden Vertrages bei Fenerbahce die Elftal bereits am 31. Mai im Länderspiel gegen Marokko betreuen, sein Vertrag läuft zunächst einmal bis zum Ende der WM-Qualifikation. Auch Gullit, seit seinem Rauswurf 2011 bei Terek Grosny in Tschetschenien vereinslos, fehlte in Zeist.

Als Nachfolger des glücklosen Danny Blind, der Ende März nach einem 0:2 gegen Bulgarien gehen musste, nachdem er schon die Teilnahme an der EM 2016 verpasst hatte, wartet ein Himmelfahrtskommando auf Advocaat. In der Qualifikations-Gruppe A zur WM 2018 in Russland liegen die Niederlande nur auf Platz vier. Selbst für den Sprung auf Playoff-Rang zwei darf in den fünf verbleibenden Spielen eigentlich nichts mehr schief gehen, will der Vizeweltmeister von 2010 nicht das zweite große Turnier in Folge nur als Zaungast verfolgen.

Van Breukelen, als Nationaltorwart neben Kapitän Gullit zentrale Figur bei Oranjes EM-Triumph 1988 in Deutschland, machte keinen Hehl daraus, dass Advocaat nicht unbedingt die erhoffte Lösung ist. Beim mutmaßlichen Favoriten Roger Schmidt, zuvor bei Bayer Leverkusen entlassen, holte sich der Verband aber ebenso einen Korb wie bei der zweiten Wahl, dem 62-jährigen Henk ten Cate (Al-Jazira Abu Dhabi), in den 1990er-Jahren kurzzeitig Trainer beim KFC Uerdingen. Huub Stevens, Louis van Gaal, Ronald Koeman – allesamt ein Thema laut van Breukelen, allesamt winkten sie ab.

Also musste eine mehr oder minder bewährte Variante von dereinst her. In seiner ersten Amtszeit (1993 bis 1995) hatte Advocaat die „Elftal“ immerhin ins WM-Viertelfinale, in seiner zweiten (2002 bis 2004) ins EM-Halbfinale geführt.

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