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NWZonline.de Sport Fußball

SCHIEDSRICHTERSTREIT: Amerell pfeift die Bundesliga-Trainer an

17.03.2005

FRANKFURT /MAIN Vorfälle im Zweitliga-Spiel am Montag brachten den DFB-Sprecher auf. Die Kritik an Mourinho reißt nicht ab.

von Jens Marx FRANKFURT/MAIN - Manfred Amerell hat mit einer verbalen Attacke die Auseinandersetzung zwischen Vereinen und Unparteiischen im deutschen Profi-Fußball drastisch verschärft. „Diesen Heuchlern auf der Bank sage ich auf gut Bayrisch: Wie der Herr, so’s Gescherr. Die Rasenden auf und neben den Bänken sind das Vorbild für Randgruppentäter auf den Rängen“, sagte der Sprecher der DFB-Schiedsrichter über Trainer und Funktionäre. „Wir haben die Nase voll und werden uns die Brutalisierung am Spielfeldrand nicht mehr gefallen lassen“, sagte er.

Nürnbergs Trainer Wolfgang Wolf räumte zwar ein, dass es die Referees derzeit angesichts des Wettskandals nicht leicht hätten. „Aber sie strahlen nicht mehr die Souveränität wie zu Beginn der Saison aus und treffen zum Teil haarsträubende Entscheidungen“, meinte Wolf.

Gegen die Unparteiischen und sogar das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wetterte Hertha BSC. „Bei allem Verständnis für die durch den Wettskandal hervorgerufene, angespannte Situation der Schiedsrichter, stellt Hertha BSC fest, dass die Benachteiligungen nicht länger hingenommen werden“, hieß es in einer Pressemitteilung der Berliner, in der sie den Einspruch gegen die Zwei-Spiele-Sperre für Dick van Burik bekannt gaben.

Auslöser für Amerells Wortwahl waren Vorfälle im Zweitliga-Spiel 1860 München gegen Eintracht Frankfurt (2:1) am Montagabend, das durch einen Handelfmeter, verursacht von Frankfurts Arie van Lent, entschieden wurde. Eintracht-Pressesprecher Michael Feick soll ständig zwischen den Monitoren des Bezahlsenders Premiere und der Trainerbank hin- und hergelaufen sein, woraufhin Coach Friedhelm Funkel die Schiedsrichter-Assistenten traktierte. „Dieser Saustall gehört aufgeräumt“, stellte Amerell dazu fest und forderte die Einführung des vierten Schiedsrichters auch in der Zweiten Liga.

Ins Rollen kam die erbitterte Diskussion durch den Rücktritt des Fifa-Schiedsrichters Anders Frisk. Der Schwede hatte Morddrohungen erhalten. Martin Ingvarsson, vierter Unparteiischer im Spiel der Champions-Liga FC Barcelona - FC Chelsea, bezeichnete Trainer Jose Mourinho als Lügner. „Es gab keinen Plausch zwischen Frisk und Barcas Trainer Rijkaard, wie er behauptet“, sagte Ingvarsson. „Niemand kam in unsere Umkleidekabine.“

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