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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Anlauf auf vierten Titel beginnt

12.10.2013

Köln Auf geht‘s zum Zuckerhut! Mit viel Geduld haben Philipp Lahm und Co. das Iren-Bollwerk geknackt und mit dem 3:0 (1:0) wie geplant das Ticket für die WM in Brasilien vorzeitig gebucht. Sami Khedira (12. Minute), André Schürrle (58.) und Mesut Özil (90.+1) ebneten der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit ihren Toren am Freitagabend in Köln den Weg zur nächsten Titelmission. Durch den achten Sieg im neunten Spiel ist der Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw mit 25 Punkten der erste Platz in der Europa-Gruppe C vor dem letzten Spiel in Schweden am kommenden Dienstag (20.45 Uhr/ZDF) nicht mehr zu nehmen.

Die Statistik zum deutschen Sieg

Deutschland Neuer (27 Jahre/42 Länderspiele) - Lahm (29/102), Mertesacker (29/94), Boateng (25/33), Jansen (27/41) - Khedira (26/43 - 82. Kruse/25/4) - Schweinsteiger (29/99), Kroos (23/38) - Thomas Müller (24/45 - 88. Sam/25/4), Özil (24/50) - Schürrle (22/27 - 86. Götze/21/23). Irland Forde (33/13) - Coleman (25/18), Delaney (32/8), Clark (24/9), Kelly (30/37) - Gibson (25/20), Wilson (26/11) - Whelan (29/52), Doyle (30/54), McCarthy (22/19) - Stokes (25/5). Schiedsrichter Gumienny (Belgien). Zuschauer 46 237 (ausverkauft). Tore 1:0 Khedira (12.), 2:0 Schürrle (58.), 3:0 Özil (90.+1). Gelbe Karten Khedira/ Stokes.

In Brasilien werden auf die DFB-Auswahl beim Anlauf auf den vierten WM-Titel aber deutlich schwierigere Kontrahenten warten als die fußballerisch arg limitierten Iren, gegen die mit Özil als falscher Neun im Angriffszentrum viel mehr Tore möglich gewesen wären.

„Die Mannschaft hat über ein Jahr gut gearbeitet. Es waren gute und weniger gute Spiele dabei, aber das ist normal. Gegen Irland haben wir von Anfang an Druck gemacht und wenig zugelassen“, sagte Kapitän Lahm, und Thomas Müller ergänzte: „Die Iren waren das ganze Spiel im eigenen Strafraum. Das ist unangenehm zu spielen, aber nicht verboten. Solche Situationen müssen wir lösen.“

Das letzte Gruppenspiel am Dienstag wird für Löw zum ersten WM-Test unter entschärften Wettbewerbsbedingungen. Dabei soll auch das Trauma vom 4:4 gegen die Skandinavier vor einem Jahr aufgearbeitet werden. Dabei war eine 4:0-Führung verspielt worden. Fehlen wird dabei Khedira, der in Köln seine zweite Gelbe Karte in der Qualifikationsrunde sah.

Für Löw ist nun auch der Weg zur Vertragsverlängerung frei. Sehr wahrscheinlich wird der Bundestrainer noch in der kommenden Woche seinen derzeit bis zur WM datierten Kontrakt bis 2016 verlängern.

Vor 46 237 Zuschauern im ausverkauften Kölner Stadion, wo Deutschland vor 24 Jahren in einem hochdramatischen Spiel gegen Wales (2:1) das Ticket auf dem Weg zum letzten WM-Triumph gelöst hatte, wurde es diesmal alles andere als eine Zitterpartie. Vielmehr war Geduld gefragt. Wie im Handball ließ die Mannschaft den Ball rund um den Strafraum der auf Platz 59 der Weltrangliste abgestürzten „Boys in Green“ kreisen, immer auf der Suche nach einer Lücke. Als Chef im Mittelfeld kristallisierte sich Khedira heraus, auch der seit Wochen in bestechender Form agierende Lahm gehörte zu den Aktivposten im Team.

Auf der Bank der Iren saß der etatmäßige U-21-Trainer Noel King. Nach der Trennung von Giovanni Trapattoni betreut er vorübergehend auch die A-Nationalmannschaft.

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