• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Fußball

Antreiber Tönnies führt junge Wilde

24.07.2015

Oldenburg Ein Schuss, ein Tor, ein Salto: Artistisch feierte Thorsten Tönnies am Mittwochabend seinen Führungstreffer im ersten Pflichtspiel mit dem VfB in Lingen. Irgendwie war es abzusehen, dass der 24-Jährige das erste Tor der neuen Saison schießen würde. Der 2012 von Regionalliga-Rivale BSV Rehden gekommene Tempo-Fußballer geht als dienstältester Spieler voran und nimmt die Rolle als Kapitän eines stark verjüngten Teams voller Tatendrang an.

„Es ist beeindruckend“, sagt VfB-Coach Predrag Uzelac über die Vorstellungen von Tönnies, der mit seinen 24 Jahren in vielen Mannschaften nicht unbedingt zu den Älteren gehören würde. Insbesondere durch vier Talente aus der U 19 des JFV Nordwest wurde der Altersschnitt der Oldenburger gesenkte. Beim 5:1 beim TuS Lingen, durch das der VfB am Mittwoch ins Achtelfinale des Landespokals einzog, stand Dominic Volkmer (19) als Innenverteidiger in der Startelf. Jannik Volkmer (19) und Kai Kaissis (18) wurden eingewechselt. Der hochveranlagte Pascal Steinwender (18), dem Leistenprobleme die Vorbereitung verhagelten, saß zumindest auf der Bank.

Obwohl in der Vorbereitung zahlreiche ausländische Akteure getestet und in Offensivhoffnung Ivo Tomas (21, Kroate) und Defensivkante Kamen Hadzhiev (23, Bulgare) zwei verpflichtet wurden, erfüllte der VfB die auch aufgrund finanzieller Zwänge fast zwangsläufige Zielvorgabe, auf Spieler aus der Region zu setzen.

Neben den JFV-Talenten kam in Thomas Celik ein 20-Jähriger von Oberligist TB Uphusen zurück, der in der Jugend beim VfB groß wurde. Er überzeugte in Lingen, wo Tomas und Hadzhiev (fehlende Freigaben aus den Heimatländern) noch nicht spielen durften, neben Tönnies und dem italienischen Dribbler Alessandro Ficara (24) im offensiven Mittelfeld.

Obwohl Kifuta Kiala Makangu (27) als Spitze überzeugte (zehn Test-Tore und ein Treffer in Lingen), sucht der VfB noch einen torgefährlichen Stürmer, um den Abgang von Pierre Merkel (26, SV Elversberg, Regionalliga Südwest) zu kompensieren.

Er muss aber ins bislang sehr gute Mannschaftsgefüge passen. „Die Chemie im Team stimmt“, sagt Trainer Uzelac, dessen anfängliche Sorge („Es wird in dieser Saison ganz schwer.“) sich im Laufe der Vorbereitung etwas abgemildert hat. An diesem Sonntag Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) steht der Ligastart gegen Eintracht Braunschweig II an.

Teamgeist könnte für den Tabellenzehnten der Spielzeit 2014/2015 nun im erneuten Kampf um den Klassenerhalt ein Trumpf sein. „Die Jungs verstehen sich alle super – wir sind schon öfter gemeinsam essen gegangen“, erzählt Trainersohn Franko Uzelac (20). „Starten wir gut, kann sich eine Euphorie entwickeln, die uns durch die Saison trägt“, sagt der Innenverteidiger, der als Stellvertreter von Kapitän Tönnies ebenfalls vorangehen möchte: „Vielleicht werden wir die ,Jungen Wilden’.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2034
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.