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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Anzahl der TV-Kameras auf Rekordniveau

17.06.2014

Rio De Janeiro Die Fifa setzt bei der WM auf die Macht der Bilder, die Mächtigen der Welt werden aber wohl deutlich seltener als bei den Turnieren in Deutschland und Südafrika im TV zu sehen sein. „Es ist schön, eine Aufnahme von den VIP-Tribünen zu haben“, sagte Niclas Ericson, Direktor der TV-Abteilung im Fußball-Weltverband in Rio de Janeiro. Aber: „Der Fokus liegt auf dem Geschehen auf dem Platz.“

2006 und 2010 waren Bilder von prominenten Stadionbesuchern wie Südafrikas Präsident Jacob Zuma oder Fifa-Boss Joseph Blatter Standardeinstellungen. Blicke auf die Ehrentribünen sind in Brasilien hingegen bislang kurz und knapp. Beim Eröffnungsspiel war Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff nur einmal zu sehen. Blatter wurde bei seinem Besuch der Partie Schweiz - Ecuador in Brasília vor dem Anpfiff für wenige Sekunden eingeblendet.

Einen Zusammenhang mit möglichen Unmutsäußerungen der Zuschauer im Stadion beim Anblick von Rousseff oder Blatter wie beim Confederations Cup 2013 werden als Begründung zurückgewiesen. Eine Kameraregie dieser Art  gibt  es  nicht,  beteuerte Ericson. Zudem kann sich das TV-Bild auch von dem der Großbildleinwand in den Arenen unterscheiden. „Es gibt sehr viele Entscheidungen der Regisseure“, sagte Ericson.

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Eine bei der EM 2012 viel kritisierte Strategie soll es bei der WM nicht geben. Nachträglich eingebaute Schnittbilder sind für HBS, TV-Partner der Fifa, tabu. „Wir spielen keine verzögerten Aufnahmen in die Live-Berichterstattung ein“, versicherte Ericson.

Dass am Montag schon vor dem Anpfiff des ersten Auftritts der DFB-Elf gegen Portugal viele Szenen von Bundeskanzlerin Angela Merkel über die deutschen TV-Bildschirme flimmerten, lag daran, dass die ARD (wie das ZDF) mit eigenen Kameras vor Ort ist. Damit sind auch während des Spiels zusätzliche Einstellungen zum Weltbild möglich.

Die Produktion der Fernseh-Bilder ist in Brasilien auf Rekordniveau. 34 Kameras – inklusive einer Perspektive aus luftiger Höhe – in allen zwölf Stadien erlauben neue Perspektiven. Abnehmer sind 161 Lizenznehmer und 305 Sub-Lizenzinhaber weltweit. Die Kosten sind noch nicht genau zu beziffern. Bei der Fifa rechnet man mit einem Plus von 40 Prozent im Vergleich zu den 250 Millionen Dollar 2010 in Südafrika.

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