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NWZonline.de Sport Fußball

Südamerika-Meisterschaft: Argentinien geht wieder einmal leer aus

06.07.2015

Santiago De Chile Lionel Messi eilte mit gesenktem Blick eilig vom Siegerpodest herunter, riss sich die kurz zuvor umgehängte Silbermedaille vom Hals und verschwand gefrustet im Spielertunnel. Der 28-jährige Superstar des FC Barcelona steht nach dem erneuten Drama im Finale der Südamerika-Meisterschaft Copa América bei Argentiniens Fußball-Nationalmannschaft weiter in der Bringschuld.

„Pesadilla II“, Albtraum II, titelte in Anspielung auf das im Vorjahr gegen Deutschland verlorene WM-Endspiel Argentiniens führendes Sportblatt Sekunden nach Abpfiff der torlosen 120 Minuten und dem 1:4 im Elfmeterschießen gegen Turnier-Gastgeber Chile auf seiner Webseite. Ohne „Feuerkraft“ kehre das Team mit leeren Händen zurück, tadelte „Olé“.

Schlimmer noch: Der Vize-Weltmeister, der zuletzt 1993 beim südamerikanischen Nationencup triumphiert hatte, verlor zum fünften Mal in Folge ein Endspiel (zuvor bei der Copa América 2004 und 2007, Confed Cup 2005 und WM 2014). Der goldenen Generation um Messi (28), Sergio Agüero (27), Ángel Di María (27), Gonzalo Higuaín (27), Carlos Tevez (31) oder Javier Mascherano (31) rennt drei Jahre vor der WM 2018 in Russland nun die Zeit davon.

Derweil zelebrierten die „Campeones“ ihren Premierentriumph bei der 44. Auflage des ältesten Fußball-Nationenturniers. „Feiertag, Feiertag“, riefen Chiles Helden in der Siegesnacht auf dem Balkon des Präsidentenpalastes La Moneda Richtung Staatschefin Michelle Bachelet, die als „Fan Nummer eins“ im Stadion und beim Blitz-Empfang in ihrer Residenz hautnah dabei war.

„Nach all dem, was wir hier bei der Copa gezeigt haben, sind wir die verdienten Sieger“, jubelte Marcelo Diáz vom Hamburger SV, der als einziger von Chiles Bundesliga-Trio im Finale im Einsatz war. Der gesperrte Gonzalo Jara (Mainz) und Reservist Miiko Albornoz (Hannover) drehten die Ehrenrunde mit.

Zuvor hatte Alexis Sanchez vom FC Arsenal mit dem letzten Versuch im Elfmeterschießen das Estádio Nacional in einen Hexenkessel verwandelt, nachdem der Argentinier Higuáin seinen Schuss über das Tor gejagt hatte und Landsmann Éver Banega an Chiles Torwart Claudio Bravo gescheitert war. Matías Fernández, der Ex-Leverkusener Arturo Vidal und Charles Aránguiz waren für die Chilenen ebenfalls vom Kreidepunkt aus erfolgreich.

Vidal sieht seine Zukunft indes offenbar beim spanischen Rekordmeister Real Madrid. Laut der italienischen Sport-Tageszeitung „Gazzetta dello Sport“ hat sich der Mittelfeldspieler von Juventus Turin bereits mit den Königlichen auf einen Wechsel verständigt. Ein Fünfjahresvertrag bis 2020 und ein Gehalt von 5,5 Millionen Euro pro Jahr winken Vidal.

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