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NWZonline.de Sport Fußball

Assauer und Berster fachsimpeln über VfB-Auftritt

19.11.2013

Meppen Um 20.14 Uhr nahmen Rudi Assauer und Klaus Berster am Montagabend mit als letzte Zuschauer ihre Plätze in der Meppener Arena ein – zwei Minuten später begann das Regionalligaduell der Fußballer vom SV Meppen und VfB Oldenburg. Die anschließende Partie (2:2) war ein würdiger Rahmen für das Wiedersehen der alten Weggefährten, die die Oldenburger vor 21 Jahren fast in die Bundesliga geführt hatten.

Den Stadionbesuch von Assauer (69) hatte Berster (77) vorgeschlagen, und der einstige Macher des VfB und von Schalke 04 war der Einladung gern gefolgt. An der Seite des an Alzheimer erkrankten Assauer war seine Tochter Bettina Michel.

Als Schiedsrichter Sven Jablonski nach 92 packenden Minuten das Spiel abpfiff, waren der frühere Manager Assauer und der einstige Präsident Berster schon in den Katakomben verschwunden. Sie saßen dort aber noch weit nach Spielschluss zusammen.

„Die Punkteteilung war tendenziös etwas unglücklich für den VfB“, sagte Berster. Wolfgang Sidka (59), Anfang der 1990er-Jahre Trainer des VfB, war in Meppen als Co-Kommentator für den übertragenden TV-Sender Sport 1 im Einsatz. „Ich traue beiden Mannschaften zu, wieder in die 2. Liga zu kommen“, sagte Sidka vor dem Spiel ins Fernsehmikrofon.

Auch Alexander Nouri war von der Stimmung angetan. „Ein fantastischer Rahmen, das passt zu diesen beiden Traditionsvereinen. Das war eine tolle Werbung für den Regionalligafußball“, sagte der VfB-Trainer. „Es war ein unglaubliches Kampfspiel. Für uns sind es aber zwei Punkte zu wenig“, war VfB-Torschütze Nils Laabs etwas enttäuscht.

Meppens Torwart Benjamin Gommert sah „Oldenburg in der ersten Hälfte klar im Vorteil und kämpferisch stark“. Insgesamt sei es ein Spiel mit „fantastisch hohem Tempo“ gewesen.

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