Bremen/Freiburg - Neben Serge Gnabry fehlt Fußball-Bundesligist Werder Bremen an diesem Samstag (15.30 Uhr) im Spiel beim SC Freiburg ein weiterer Leistungsträger. Der Österreicher Zlatko Junuzovic steht den Bremern wegen eines grippalen Infekts nicht zur Verfügung. „Wir hoffen, dass er Dienstag gegen Schalke 04 wieder dabei sein kann“, sagte Werder-Trainer Alexander Nouri mit Blick auf den 27. Bundesliga-Spieltag, der am kommenden Dienstag und Mittwoch ansteht.

Nationalspieler Serge Gnabry fehlt in Freiburg aufgrund seiner muskulären Probleme. Der 21-Jährige trainierte am Freitag aber wieder mit dem Ball. „Es ist gut, wieder auf dem Platz zu stehen. Ich gehe es Schritt für Schritt an“, sagte Gnabry.

Nouri könnte in Freiburg eine persönliche Bestmarke aufstellen. Wenn Werder nicht verliert, wäre das Team zum sechsten Mal in Folge unbesiegt. Das hatte es zuletzt vor mehr als zwei Jahren unter Nouris Vorgänger Viktor Skripnik gegeben.

Die Freiburger haben als Tabellenachter noch gute Chancen, sich für die Europa League zu qualifizieren. Aus den vergangenen drei Spielen holte das Team von Trainer Christian Streich einen Sieg und zwei Unentschieden, dabei gingen drei der vier erzielten Treffer auf das Konto von Florian Niederlechner. Gemeinsam mit Maximilian Philipp ist er inzwischen bester Freiburger Schütze in dieser Bundesliga-Saison, beide haben bislang achtmal getroffen. Der Ex-Bremer Nils Petersen kommt auf sechs Treffer.

Die Werder-Gastspiele in Freiburg haben für die Gastgeber oft böse geendet, gegen keine andere Mannschaft kassierte der SC in der Bundesliga so viele Heimniederlagen (10). In den Jahren 2004 und 2009 gab es jeweils ein 0:6 gegen Werder, es sind die höchsten Heimpleiten der Freiburger in ihrer Bundesliga-Historie. Das Hinspiel in dieser Saison ist dagegen den Bremern in schlechter Erinnerung, am 29. Oktober 2016 gewannen die Freiburger mit 3:1 in Bremen.