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NWZonline.de Sport Fußball

Vielseitigkeit: Aufregend nur der letzte Sprung

26.07.2010

RASTEDE Es gilt im Fußball als gefährlich, überlegen zu spielen, aber kurz vor Schluss nur 1:0 zu führen. Jetzt bloß keine Unachtsamkeit, kein Gegentor mehr. Tief Luft holen! Auch Reiter mag eine solche plötzliche Unsicherheit kurz vor dem letzten Hindernis im Springparcours überfallen. Sichere Null Fehler bis dahin – und bloß nicht jetzt einen!

Spätestens seit Sonntagmittag kennt Solveig Hoffmann aus Grüppenbühren das Phänomen der Schlussangst. Mit Casper K. strebt sie dem Sieg in der Military entgegen, nach Dressur und Geländeritt fehlerfrei unterwegs im Jagdspringen. Da kommt das letzte Hindernis und die Schrecksekunde: Der Balken klappert, wackelt bedrohlich – und bleibt liegen. Das ist der Sieg in der Vielseitigkeit, dem Kernstück des Landesturniers.

Es war fast die einzige Spannungsspitze in einem unspektakulären Wettbewerb. Vor allem der Geländeritt in der Meisterschafts-Kategorie  L brachte wenig Aufregung. Von den sechs Führenden nach der Dressur lagen fünf auch nach den 3050 Metern über Schwanenhügel, Blumensprung und durch den Schlosspark vorn. Nur Dressursiegerin Sandra Auffarth aus Ganderkesee kam mit Fly High nicht auf einen Nenner, kassierte nach zwei Verweigerungen 40 Strafpunkte, dazu noch 20,80 „Miese“ für Zeitüberschreitung.

Mit den solide beherzten Buschritten konnte Military-Beauftragter Uwe Meyer aus Lindern „bestens leben“. Die nur vier Verweigerungen bei 17 Reitern rührten nicht etwa von einer zu leichten Strecke her. „Die hatten wir sogar anspruchsvoller gelegt als im Vorjahr“, so Meyer. Aber: „Reiter und Pferde hatten sich ausgezeichnet vorbereitet. Es war viel Qualität dabei.”

Das ließ sich nicht von allen der 44 Starter in der Kategorie  A behaupten. Der neuralgische Punkt lag am Einsprung in den Wassergraben. „Da wurde oft falsch angeritten“, befand Meyer. Er hätte schon 200 Meter vorher sagen können, wer scheitert: „Das war ein gutes Lehrstück.“

Von den fünf Anwärtern auf den Einzelsieg verdarben im Schlussspringen Frank Minnemann mit Lilli-Fee und Annekatrin Hoffmann mit Lasse durch Abwürfe ihre Chancen. Dann legten Johanna Wetjen aus Rastede mit Wild West Charly und Cord Mysegaes aus Ganderkesee mit Chocolate zweimal null Fehler vor. So musste auch Solveig Hoffmann fehlerfrei bleiben. Sie erledigte das konzentriert. Da hatte sie am letzten Sprung das Glück der Tüchtigen redlich verdient.

Mit dem RV Grüppenbühren holte Solveig zusammen mit Neele Weitz und Annekatrin Hoffmann auch den Mannschaftstitel vor Ganderkesee II und I.

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