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NWZonline.de Sport Fußball

Aufschwung bei Werder Bremen trägt seinen Namen

21.04.2017

Bremen Max Kruse war auch am Donnerstagvormittag nicht auf dem Trainingsplatz am Weserstadion zu sehen. Kurz danach gab Alexander Nouri jedoch Entwarnung. „Max hat gegen den HSV einen Schlag auf den Fuß bekommen – eine schmerzhafte Prellung. Er wird am Freitag aber wieder trainieren können“, erklärte der Trainer von Werder Bremen.

Wenn es für den Fußball-Bundesligisten an diesem Samstag (15.30 Uhr) beim FC Ingolstadt darum geht, seine Serie auf zehn Spiele ohne Niederlage auszubauen, wird Kruse also aller Voraussicht nach dabei sein. Die Bremer Erfolgaussichten steigen damit beträchtlich.

Denn der 29-Jährige ist das Gesicht des grün-weißen Aufschwungs der vergangenen Wochen und Monate. Der Angreifer ist mit neun Toren und vier Vorlagen Werders Topscorer – kein anderer Spieler war an mehr Treffern beteiligt. „Max hat sich im Sommer richtig entschieden“, sagte Bremens Sportchef Frank Baumann, der den beim VfL Wolfsburg in Ungnade gefallenen Ex-Nationalspieler für eine Ablöse von angeblich 7,5 Millionen Euro zurück an die Weser geholt hatte.

Bis zu seiner Leistungsexplosion bei seinem Jugendverein war es aber ein weiter Weg für Kruse, der im August 2016 mit einer 1:2-Niederlage in der ersten Runde des DFB-Pokals in Lotte begann. Beim Pokal-Aus zog sich der Edeltechniker einen Außenbandriss im Knie zu und fiel für die ersten zehn Bundesliga-Spiele aus.

Einen Trainerwechsel von Viktor Skripnik zu Nouri und knapp drei Monate später feierte Kruse sein Comeback und sollte fortan zum Garanten für den Bremer Weg aus dem Tabellenkeller werden. In den 18 Spielen, in denen der gebürtige Reinbeker (bei Hamburg) in dieser Saison für Werder auf dem Platz stand, holten die Grün-Weißen im Schnitt 1,6 Punkte pro Spiel – zum Vergleich: Ohne Kruse lag die Punktzahl bei nur 0,9 Zählern.

Wurden in der Hinrunde noch Stimmen laut, Kruse hätte ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen, beeindruckt der Linksfuß nun mit großem läuferischem Einsatz und brillanten Ideen. Nach dem Derby-Sieg gegen den Hamburger SV, bei dem der 29-Jährige mit einem Tor und einer Vorlage zum Matchwinner wurde, geriet sogar HSV-Trainer Markus Gisdol ins Schwärmen: „Kruse war der entscheidende Mann. Er war herausragend.“

In dieser Verfassung könnte Kruse nach Meinung einiger früherer Fußball-Größen sogar wieder ein Thema für Bundestrainer Joachim Löw werden, der ihn im März 2016 wegen diverser Eskapaden aus dem Kader der Nationalmannschaft gestrichen hatte.

„Vom Sportlichen her hätte Kruse eine Chance auf eine Rückkehr verdient“, sagte Klaus Fischer der „Sport Bild“. Auch Karl-Heinz Riedle machte sich für eine Rückkehr Kruses in die DFB-Elf stark.

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