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NWZonline.de Sport Fußball

Bei 96ern liegen Nerven blank

18.03.2019

Augsburg Thomas Doll störte sich am „Labern“ und „Sabbeln“ von Manuel Gräfe, der Schiedsrichter warf dem Trainer seinerseits „Arroganz“ vor. Der unterhaltsame Zweikampf überlagerte den nächsten Rückschlag von Hannover 96 im Existenzkampf der Fußball-Bundesliga. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff beim 1:3 auswärts gegen den FC Augsburg begann der Disput zwischen Coach und Referee auf dem Rasen und setzte sich in den Arena-Gängen lautstark fort. „Man kann mir ja alles vorwerfen, wenn wir keine Fußballspiele gewinnen, aber dass ich arrogant bin – ich lass’ mich nur nicht gerne fünf Minuten vollsabbeln“, meckerte Doll.

Während sich die Augsburger als neuer Tabellen-14. und einem auf elf Punkte vergrößerten Vorsprung auf Hannover der größten Sorgen entledigten, rückt die 2. Liga für die 96er nach der sechsten Niederlage im siebten Spiel unter Doll näher. „Er kam an und hat gesagt, deinetwegen haben wir verloren, deinetwegen haben wir verloren“, schilderte der frühere Fifa-Schiedsrichter. Mit seinen Erklärungsversuchen über diskutierte Entscheidungen traf Gräfe nicht Dolls Geschmack: „Er meinte, du laberst nur, du laberst nur, das fand ich despektierlich. Man kann ja wenigstens vernünftig miteinander reden.“ Höhnisch und ironisch habe sich Doll verhalten, sagte Gräfe.

Hannovers Trainer störte sich am Freistoßpfiff vor dem wohl spielentscheidenden 2:1 der Augsburger durch einen frechen Schuss von Jonathan Schmid. Dazu passte dem Trainer die Auslegung einer Vorteilsregel nicht. Gräfes Vortrag fand er sowieso misslungen. „Irgendwann habe ich mich abgedreht, mir war das auch zu viel“, sagte Doll: „Da ist ein Trainer, der mit seinem Team um die Liga fightet. Sich dann so gockelig hinzustellen und mich dann der Arroganz zu beschimpfen...“ Ein Schiedsrichter solle sich nicht so „aufplustern“, als ob er den Fußball erfunden hätte, legte Doll nach.

Der Nachmittag hatte für Hannover durch das Tor von Hendrik Weydandt (8. Minute) so gut begonnen. Die Standardkönige schlugen nach einem Eckball durch Joker Sergio Cordova (65.) und den Freistoß von Schmid (78.) aus fast 30 Metern ins kurze Eck aber stark zurück. André Hahn machte vor 28 136 Zuschauern alles klar (86.).

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