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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Augsburg feiert stürmenden Torwart

23.02.2015

Augsburg Als Torheld für die Bundesliga-Ewigkeit war Marwin Hitz zu Späßen aufgelegt. „Ich habe zu meinen Mitspielern ja schon ein paar Mal gesagt, dass ich pro Jahr sicher fünf Tore mache, wenn ich bei jedem Standard nach vorne gehe. Das musste ich mal unter Beweis stellen“, flachste der Augsburger Torhüter nach seinem Treffer in der Nachspielzeit zum 2:2 (0:1) gegen Bayer Leverkusen.

Torwart-Tor: Augsburgs Marwin Hitz (gelbes Trikot) trifft in der Nachspielzeit zum 2:2. Die Leverkusener Roberto Hilbert (links) und Ömer Toprak können nicht eingreifen. BILD: dpa

auf den Spuren von Lehmann und Rost

Per Elfmeter trafen schon mehrere Torhüter in der Fußball-Bundesliga. Allen voran der gebürtige Oldenburger Hans-Jörg Butt, der in seiner Karriere 26 Strafstöße verwandelte. Doch aus dem Spiel heraus trafen neben Marwin Hitz nur zwei. Jens Lehmann sorgte am 19. Dezember 1997 für die Premiere. Im Trikot von Schalke 04 erzielte er in letzter Sekunde das 2:2 gegen Borussia Dortmund. Frank Rost leitete am 31. März 2002 für Werder Bremen mit dem Ausgleich zum 3:3 gegen Hansa Rostock die Wende ein. Werder gewann am Ende 4:3.

Als erst dritter Keeper der Fußball-Bundesliga nach Jens Lehmann (1997) und Frank Rost (2002) sorgte der 27-jährige Schweizer für einen Torwart-Treffer aus dem Spiel heraus. „Wenn Marwin hinten die Dinger reinlässt, muss er sie vorne schießen“, konterte der scherzende Ersatzkapitän Daniel Baier und staunte: „Eiskalt im Abschluss, da kann ich mir noch eine Scheibe von abschneiden.“

Teamkollegen und Trainer waren verblüfft vom Tor-Kunststück des Schweizers mit einem Drehschuss im Fünf-Meter-Raum. Und das auch noch beim Comeback, fast auf den Tag genau drei Monate nach einem Teilriss eines hinteren Kreuzbandes. „Ich habe nicht gewusst, dass ich einen Torjäger ins Tor stelle“, wunderte sich FCA-Trainer Markus Weinzierl, der nach dem Ausgleichstreffer (90+4. Minute) wie aufgedreht über den Rasen sprintete. Denn im Rennen um einen Europacup-Startplatz hielt der Tabellenfünfte Verfolger Leverkusen dank Hitz zwei Punkte auf Distanz.

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Das nächste Kapitel in der Erfolgsgeschichte des FCA hätte für Hitz aber auch traurig enden können. Denn beim 0:1 durch Josip Drmic (8.) sah der Torhüter nicht gut aus. Längst nicht in allen Szenen wirkte Hitz bei seiner Rückkehr auf den Rasen sicher. Mit zwei tollen Paraden bewahrte er sein Team kurz nach dem unhaltbar abgefälschten Schuss zum 1:2 von Stefan Reinartz (84.) jedoch vor dem K.o. Und dann steuerte er nach Joker Caiuby (59.) beim Schlussakkord noch den zweiten FCA-Treffer bei.

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