Freiburg - Der SC Freiburg hat seine Europa-Ambitionen unterstrichen und dem FC Augsburg den Sprung von den Abstiegsrängen verwehrt. Der Sportclub gewann am Sonntag mit 2:0 (1:0) durch die Treffer von Cedric Makiadi in der 30. Minute und Jonathan Schmid (61.). In der Tabelle der Fußball-Bundesliga verteidigten die Breisgauer damit den sechsten Platz, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt.
Die Augsburger, die weiterhin auf den ersten Sieg in Freiburg warten, bleiben trotz einer beherzten Vorstellung auf dem 16. Rang. Ein Remis hätte ausgereicht, um erstmals seit dem 3. Spieltag die Abstiegsplätze bzw. den Relegationsrang zu verlassen. „Wenn eine Mannschaft so gut spielt und die andere gewinnt, ist das hart“, sagte Freiburgs Coach Christian Streich.
Enttäuschung herrschte dagegen beim FCA. „Freiburg hat im Gegensatz zu uns die Tore gemacht“, sagte Jan-Ingwer Callsen-Bracker. Vor allem in der Anfangsphase bestimmten die Augsburger das Geschehen. Nur im Tor brachten die entschlosseneren Gäste den Ball nicht unter.
Sascha Mölders (10.) scheiterte mit einem Rechtsschuss an SC-Schlussmann Oliver Baumann, nicht einmal 60 Sekunden später klärte der Torhüter spektakulär mit dem Fuß nach einem Flachschuss von André Hahn. Doch die Strafe für die ausgelassenen Chancen folgte prompt.
Einen strammen Schuss von Schmid konnte Manninger noch parieren, den Abpraller bugsierte Makiadi zu seinem dritten Saisontor über die Linie. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung für die Streich-Mannschaft ebenso überraschend wie unverdient. „Es war schwer in der ersten Halbzeit“, meinte Makiadi, „zum Glück sind wir in Führung gegangen“.
Somit haben es die Freiburger an den noch verbleibenden zwei Spieltagen selbst in der Hand, die Koffer für Europa zu packen. Zuletzt spielten sie in der Saison 2000/2001 international.
