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NWZonline.de Sport Fußball

Aus der Traum vom DFB-Pokal? Nicht ganz!

27.03.2016

Oldenburg Vor der stattlichen Kulisse von 6159 Zuschauern im Marschwegstadion unterlag der VfB Oldenburg von Trainer Dietmar Hirsch der SV Drochtersen/Assel mit 1:2 (0:1). Der Traditionsclub verpasste damit zum dritten Mal in Folge knapp den Sprung in den DFB-Pokal. Die beiden Finalisten des Landeswettbewerbes haben das begehrte Ticket sicher.

Die Gastgeber fanden gut ins Spiel, nutzten aber gegen den gut organisierten Rivalen aus dem Landkreis Stade die wenigen Chancen in der ersten Halbzeit nicht konsequent. Gästekeeper Patrick Siefkes, der schon beim 1:1 im Regionalliga-Hinspiel im Oktober stark gehalten hatte, bewahrte sein Team vor einem Rückstand. Nach einem feinen Zuspiel von Marius Winkelmann rettete der Torwart schon in der 6. Minute in höchster Not vor dem heraneilenden Thorsten Tönnies.

Wenig später lenkte Siefkes auch einen gut geschossenen 25-Meter-Freistoß von Florian Stütz über die Latte (11. Minute), ehe Kifuta Kiala Makangu nach einem weiteren gut getimten Winkelmann-Zuspiel über die Fünferkette den Ball knapp verpasste (17.). Die größte Chance der Oldenburger vor der Pause vergab Kapitän Tönnies, als er nach einer schnellen Passfolge über Stütz und Kifuta frei vor Siefkes auftauchte, den Ball aber rechts neben das Tor legte (20.).

Nach einem weiteren Freistoß-Versuch von Stütz aus 30 Metern über das Tor (30.) unterband der Tabellenvierte der Regionalliga die Offensivbemühungen des Spitzenreiters im Keim und ging sogar in Front. Nach einem Freistoß schlief die ganze VfB-Abwehr und ermöglichte Stefan Wolk den Führungstreffer (40.), ehe Danny-Torben Kühn und Oliver Ioannou in der Endphase der ersten Halbzeit weitere gute Möglichkeiten für die Gäste ausließen (44., 45.+1).

Nach dem Seitenwechsel dauerte es knapp zehn Minuten, bis Drochtersen den zweiten Treffer nachlegte. Bei einem Konter setzte sich am Ende Ioannou im Laufduell gegen Dominic Volkmer durch und hämmerte den Ball aus zwölf Metern über Jannik Wetzel, der für den verletzten Stammkeeper Dominik Kisiel (Rippenprellung) im VfB-Tor stand, unter die Latte (55.). Erstmals kassierten die Oldenburger unter Hirsch mehr als einen Gegentreffer in einem Spiel.

Nur 180 Sekunden nach dem 0:2 keimte aber wieder Hoffnung auf ein Weiterkommen bei den Gastgebern auf. Bei einem Freistoß von Stütz entschied Schiedsrichter Lars Thiemann (Diepholz) auf ein Handspiel in der Mauer, und Stütz verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:2 (59.). Der folgende Anstoß wurde von dem Gästen direkt aufs Tor gebracht und strich nur ganz knapp über Wetzels Kasten.

Die Oldenburger drängten nun vehement auf den Ausgleich. Nach einem Stütz-Freistoß vergab Kamen Hadzhiev eine 100-prozentige Kopfball-Chance aus fünf Metern (66.), ehe sich für Drochtersen mehrere gute Kontermöglichkeiten ergaben. Der VfB agierte zu hektisch und schaffte es nicht mehr, das Spiel zu drehen. Die mehr als 1000 Fans aus dem Landkreis Stade feierten nach dem Abpfiff mit ihrem Team den Einzug ins Endspiel und das Erreichen des DFB-Pokals. Für den VfB war es die erste Niederlage nach 24 ungeschlagenen Pflichtspielen in Folge.

Das zweite Halbfinale findet am Mittwoch, 13. April, zwischen Oberligist Germania Egestorf-Langreder und Drittligist VfL Osnabrück statt. Sollte Letzterer am Saisonende einen der ersten vier Plätze in der dritthöchsten Spielklasse belegen, wäre er über diesen Weg für den DFB-Pokal qualifiziert - aktuell ist Osnabrück relativ sicher Tabellenvierter. Bei einem Einzug des Drittligisten ins Endspiel müsste das freie Ticket aus dem Landeswettbewerb über ein Entscheidungsspiel zwischen den beiden Verlierern des Halbfinales vergeben werden.

Über diesem Weg hatte der VfB 2011 zum bislang letzten Mal den DFB-Pokal erreicht und in der ersten Hauptrunde vor mehr als 15000 Zuschauern gegen Bundesliga-Dino Hamburger SV knapp mit 1:2 verloren. In den Jahren 2014 (0:1 bei Oberligist FT Braunschweig) und 2015 (3:5 nach Elfmeterschießen gegen Osnabrück) schieden die Oldenburger jeweils unglücklich im Landespokal-Halbfinale aus.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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