BAD ZWISCHENAHN - Abseits vom Spielort Oldenburg bereiteten sich die Protagonisten auf die Begegnung der ersten Runde des DFB-Pokals vor. Fußball- Bundesligist Hamburger SV zog es nach Bad Zwischenahn, Oberligist VfB Oldenburg nach Großenkneten (Landkreis Oldenburg).

Der Bundesligist trainierte am Freitagmittag noch in der Hansestadt, bevor er sich dann auf den Weg ins Ammerland machte. Bei der Anreise konnten die Spieler in Oldenburg von der Autobahn aus schon einmal einen Blick ins Marschwegstadion werfen, in dem der Oberligist sie am Sonnabend herausfordert.

„Vor der Begegnung steht auch keine weitere Übungseinheit mehr an“, verriet HSV-Teammanager und Ex-Profi Marius Bester kurz nach der Ankunft des Mannschaftsbusses am Hotel, dem „Fährhaus“ am Zwischenahner Meer. Nur ein gemeinsames Abendessen sowie eine kurze Besprechung seien noch angedacht, bevor dann ab 23 Uhr Bettruhe für die Spieler angesagt sei und es am kommenden Vormittag weiter nach Oldenburg gehe.

Am Mannschaftshotel hatten etwa 25 HSV-Anhänger auf das Team von Trainer Michael Oenning gewartet. Bereitwillig erfüllten die Spieler noch einige Autogramm- und Fotowünsche, verschwanden dann aber auch schnell.

Gastgeber VfB Oldenburg, bei dem die Vorfreude auf die Partie groß ist, versuchte in der Ruhe Großenknetens, die Gedanken voll auf die schwere Aufgabe zu richten. Das Hotel „Am Rathaus“ hatte Trainer Timo Ehle als Standort ausgewählt. Hier trafen die VfBer um 16.45 Uhr ein, um danach im Trainingszentrum des TSV Großenkneten eine Übungseinheit zu absolvieren. Konzentriert, aber bei bester Stimmung ging es vor allem darum, Standards zu perfektionieren. Nach einem Abendessen – Geschnetzeltes mit Nudeln und Salat – entspannten die Spieler.

Im Anschluss an das Frühstück an diesem Sonnabendmorgen wird wieder leicht trainiert. Dabei geht es noch einmal um Standards und vorrangig darum, sich gedanklich auf das bevorstehende Spiel einzustellen. Nach dem Mittagessen wird sich der VfB-Tross erwartungsfroh auf den Weg zum Marschwegstadion machen. Um 15.30 Uhr erfolgt dann der Anpfiff für das Spiel des Jahres in Oldenburg.