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NWZonline.de Sport Fußball

Basketball: Bamberg stößt München vom Thron

22.06.2015

Bamberg /Oldenburg Nachdem der siebte Meistertitel der Vereinsgeschichte perfekt war, brachen bei den Baskets Bamberg alle Dämme. Der Champagner spritzte durch die ausverkaufte Arena, Nationalspieler Daniel Theis fiel seinem Kumpel und NBA-Star Dennis Schröder um den Hals und Mäzen Michael Stoschek umarmte jeden seiner Spieler einzeln. Die Franken starteten nach dem 88:84 (49:36) im fünften Finale gegen Titelverteidiger Bayern München in eine lange Partynacht.

„Das ist ein großartiges Erlebnis“, sagte Bambergs Trainer Andrea Trinchieri nach seiner ersten deutschen Meisterschaft. „Wir sind Meister! Das hört sich sehr, sehr schön an“, sagte Trinchieri, um die Pressekonferenz mit seinem ersten deutschen Satz zu beenden. „Ich habe fertig“, sagte der Coach in Anlehnung an seinen prominenten Landsmann und Fußball-Trainer Giovanni Trapattoni.

Die Franken gewannen am Sonntag das fünfte und entscheidende Finale einer hochklassigen und spektakulären Serie gegen den Titelverteidiger und krönten sich damit nach einem Jahr Pause wieder zum Champion.

Trinchieris Trainerkollege Svetislav Pesic attackierte dagegen die Schiedsrichter. „Ich will, dass er mich nicht mehr pfeift“, sagte Pesic über Hauptreferee Robert Lottermoser. „Ich fordere mehr Respekt“, sagte der Serbe, der im Verlauf der Serie mehrmals mit Deutschlands bestem Unparteiischen aneinandergeraten war. Allerdings hatte die Niederlage in Bamberg nichts mit der Leistung der Unparteiischen um Lottermoser zu tun.

„Wir haben immer an uns geglaubt, auch wenn wir es am Ende noch einmal spannend gemacht haben“, sagte Theis. „Es war ein super Finale“, sagte Schröder, der beim vierten Spiel in München keine Tickets bekommen hatte: „Ich denke, am Ende war der Sieg für Bamberg verdient.“

Vor 6800 Zuschauern war Trevor Mbakwe mit 20 Punkten bester Werfer der Franken. Bei den Bayern kam John Bryant auf 16 Zähler.

„Es ist sehr bitter am Ende mit leeren Händen dazustehen“, sagte Bayerns Heiko Schaffartzik. „Aber Bamberg ist verdienter Meister. Sie waren nicht nur in den Finals das kleine Stück besser als wir, sondern auch in der Saison“, meinte der Nationalspieler. Auch Hermann Schüller zollte dem neuen Meister Respekt. „Großes Lob an die Bamberger. Sie haben sich den Titel verdient“, sagte der Geschäftsführer der EWE Baskets Oldenburg, die im April gegen die Franken das Pokalfinale gewonnen hatten.

Im entscheidenden Finalspiel starteten die Bamberger furios und zogen schnell auf 9:0 davon. Vor allem Theis lief anfangs heiß. Der Nationalspieler kam schon im ersten Viertel auf zehn Punkte.

Die Bayern bekamen lange keinen Zugriff auf die Partie. Auch weil sich Bambergs Point Guard Bradley Wanamaker, der zum wertvollsten Spieler der Finalserie gewählt wurde, im Vergleich zur Niederlage im vierten Spiel am Mittwoch deutlich steigerte.

Zudem dominierte der Meister der Jahre 2010 bis 2013 die Duelle unter den Körben, vor allem weil Münchens Center Bryant früh mit drei Fouls belastet war. Im Verlauf des zweiten Abschnitts setzten sich die Gastgeber auf 15 Zähler ab (45:30). Nach der Pause betrug der Vorsprung der Bamberger sogar 18 Zähler (63:45).

Die Münchner, die in dieser Woche den Tod der Väter von Dusko Savanovic und Jan-Hendrik Jagla hatten verkraften müssen, steckten aber nie auf. 21,7 Sekunden vor dem Ende verkürzten sie noch einmal auf drei Punkte. Doch zur Wende reichte es nicht mehr.

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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