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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Bayern wittern Verrat in eigenen Reihen

26.11.2013

München Pep Guardiola wittert Verrat, der FC Bayern sucht einen „Maulwurf“. Die Stimmung beim deutschen Fußball-Rekordmeister ist trotz des sportlichen Höhenflugs gereizt, nachdem offenbar Interna aus Teambesprechungen des Triple-Siegers nach außen gelangt sind.

Kurz vor der Reise zum Champions-League-Spiel an diesem Mittwoch (18 Uhr/Sky) bei ZSKA Moskau machte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge dem vermeintlichen Übeltäter erheblichen Druck: „Ich kann demjenigen nur raten, schnell den Spielbetrieb einzustellen, sonst bekommt er ein ernsthaftes Problem, nicht nur mit Pep Guardiola, sondern mit dem ganzen Club.“

Im Vorfeld des 3:0-Bundesligasieges der Münchner im Gipfel bei Borussia Dortmund am Sonnabend sollen unter anderem Guardiolas taktische Anweisungen via „Bild“-Zeitung publiziert worden sein. Der Starcoach war angeblich bitter erzürnt. Mediendirektor Markus Hörwick warnte am Montag den bayerischen Maulwurf: „Wenn derjenige identifiziert wird, gibt’s ein Riesenproblem. Das wird der auch wissen.“

Nach fünf sportlich erstklassigen Monaten unter Guardiola drohen im Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft erste Risse. Die „Bild“-Zeitung berichtet, dass der Spanier kurz vor der Partie gegen den BVB dem Urheber der Indiskretionen mit Rausschmiss gedroht habe. Hörwick versuchte, die öffentliche Aufregung etwas zu dämpfen. Der Thema werde „ganz klein aufgehängt“, beteuerte er.

Beim FC Bayern standen „Maulwurf“-Affären zuletzt im Fokus, als Giovanni Trapattoni (1996-1998) und Ottmar Hitzfeld (1998-2004) noch auf der Trainerbank saßen. Jürgen Klinsmann echauffierte sich 1996, dass den Medien Details aus seinem Arbeitsvertrag zugespielt werden würden. Ein Jahr später wurden Details aus einer heftigen Ansprache von Vereinschef Franz Beckenbauer publik. 1998 beschwerte sich Lothar Matthäus lautstark, dass eine gegen ihn verhängte Geldstrafe in Boulevardblättern landete.

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