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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Bayern wollen wieder aufstehen

02.05.2014

München 40 Stunden Frustabbau gönnte Pep Guardiola seinen gefallenen Champions nach der „heftigen Nacht“ gegen Real Madrid, die bei ihm vieles infrage stellte – aber nicht seine Fußballphilosophie. Erst am Tag der Arbeit mussten Philipp Lahm und Co. nach der 0:4-Pleite gegen die „Königlichen“ wieder zum Training antreten, zur Vorbereitung auf das Bundesligaspiel beim Hamburger SV. Und zum Start des Countdowns für das Pokalendspiel gegen Borussia Dortmund, das nun das große Champions-League-Finale in Lissabon als letzten Höhepunkt einer plötzlichen Achterbahn-Saison ersetzen muss.

Nationalspieler Thomas Müller beschrieb den Ernst der Lage spontan mit drastischen Worten: „Wir müssen schauen, dass wir den Arsch wieder hochkriegen!“ Adiós historische Titelverteidigung, adiós erneutes Triple, hieß es nach der Demontage im eigenen Stadion. Das erste Vorbereitungsspiel für den 17. Mai steigt an diesem Sonnabend beim abstiegsbedrohten HSV. „Das wird ein schwieriges Spiel nach so einer Niederlage“, sagte Manuel Neuer.

Guardiola richtete den Blick schon weiter in die Zukunft. Seine höchste Niederlage als Trainer und die höchste Heimpleite in der Europapokal-Historie des FC Bayern werden nicht ohne Konsequenzen bleiben. Der Spanier möchte den Club-Weltmeister noch radikaler auf seine Art Fußball ausrichten, räumte aber ein: Er habe sich bei der Taktik vertan. Aber die Lehrstunde bestärkte den Katalanen trotzdem darin, dass es für ihn zum Ballbesitzfußball keine Alternative geben kann.

Guardiola eröffnete die Debatte mit dem Satz: „Wir müssen uns Gedanken machen, ob das“ – er meinte sein Fußballsystem – „mit diesen Spielern das beste Rezept ist.“ Geld genug für Einkäufe wäre da, allein in der Königsklasse nahmen die Bayern über 50 Millionen Euro ein. „Bei allem Ärger muss man rational bleiben“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und warnte vor voreiligen Schlüssen. Gleichwohl könnte das Real-Spiel für die Münchner noch ein anderes Nachspiel haben. Nach der Ohrfeige von Franck Ribéry gegen Madrids Daniel Carvajal wartet der europäische Verband noch auf die Berichte des Schiedsrichters und des Uefa-Delegierten. Ribéry hatte in einem Gerangel seinem Gegenspieler mit der linken Hand ins Gesicht gegriffen. Sollte die Uefa den Vorfall untersuchen, könnte Ribéry eine Sperre zum Start der neuen Saison drohen.

Drei Tage nach dem Champions-League-Aus steht dem FC Bayern ein weiterer emotionaler Abend bevor. Sieben Wochen nach dem Rücktritt von Uli Hoeneß stellt sich Karl Hopfner an diesem Freitag auf einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung als neuer Präsident zur Wahl.

Hoeneß wiederum ist einem möglichen Ausschluss aus der Hall of Fame des deutschen Sports zuvorgekommen und hat seine Mitgliedschaft niedergelegt. Nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung habe er seine Auszeichnung mit der Goldenen Sportpyramide zurückgegeben, bestätigte Sporthilfe-Chef Michael Ilgner.

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