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NWZonline.de Sport Fußball

WM: Beckenbauer räumt Probleme ein

08.12.2005

LEIPZIG Der OK-Chef sah noch Klärungsbedarf. Mit der Vorbereitung der Auslosung war der Fifa-Präsident aber zufrieden.

Von Arne Richter

und Oliver Hartmann LEIPZIG - Franz Beckenbauer hat der Fußball-Welt für die Auslosung der WM-Gruppen ein Spektakel versprochen, zwei Tage vor der Zeremonie morgen (ab 20.15 Uhr/ARD) in Leipzig aber Schwierigkeiten der Organisatoren bei der Vorbereitung für das Turnier im kommenden Sommer eingeräumt. „Wir haben Probleme, das ist richtig. Es gibt Fragen, die wir noch klären müssen“, sagte der Präsident des WM-Organisationskom-mitees (OK) gestern in der Messestadt.

Beckenbauer warnte aber vor einer Dramatisierung der Diskussion um Baumängel in mehreren Stadien, die Ticket-Vergabe und Sicherheitsfragen. „Das sind alles Kleinigkeiten, die groß gemacht werden. Die werden wir in den Griff bekommen“, sagte der OK-Chef. Gestern Nachmittag hatte Blatter wieder lobende Worte für die WM-Macher parat. Mit Blick auf die bevorstehende Auslosung geriet der Schweizer ins Schwärmen: „Wir sind sehr zufrieden mit den Vorbereitungen. Das machen sie hervorragend“, sagte er. In einer Sitzung des Fifa-Exekutivkomitees hatte das OK zuvor seine Planungen für die Zeremonie in zwei Tagen dargelegt.

184 Tage vor dem WM-Start sieht Beckenbauer sein Team trotz der Stadion-Pannen in Kaiserslautern, Frankfurt und Nürnberg, der neu entbrannten Sicherheits-Debatte und des Dauerstreits um die Eintrittskarten ohnehin voll im Plan. „Wenn irgendwo im Land ein Eisentor klemmt, wird das der WM zugeschrieben. Ich bitte darum zu differenzieren“, sagte der 60-Jährige.

Die mahnenden Worte Blatters vom Wochenanfang sind bei den WM-Machern aber offenbar angekommen. „Ich will einräumen, dass wir noch eine immense Aufgabe vor uns haben. Aber wir wollen konsequent sein, auch wenn es aufwendig ist“, sagte OK-Vizepräsident Horst Schmidt. Der Ticketverkauf sei „ständig auf der Tagesordnung“ und werde noch während der WM für Diskussionen sorgen. Schmidt machte klar, dass das OK aus dem Kartenverkauf 200 Millionen Euro netto erwirtschaften muss, um das WM-Budget von 430 Millionen Euro einhalten zu können.

Der Funktionär bestätigte, dass am Montag mindestens 250 000 weitere Karten über das Internet in den freien Verkauf gehen werden. Bei der Zuteilung werden diesmal die Fans der beteiligten Mannschaften bevorzugt.

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