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NWZonline.de Sport Fußball

FUßBALL: Bei Pierre Wome stehen die Zeichen auf Abschied

14.02.2008

BREMEN Die Uefa führt ihn schon offiziell als Abgang. Heimlich, still und leise hat Werder seinen Außenverteidiger Pierre Wome von der Spielerliste für den Uefa-Pokal gestrichen. Selbst wenn der Kameruner nach sechs Monaten im Krankenstand über Nacht gesunden sollte, international wird der Afrikaner nicht mehr das Trikot der Bremer tragen.

Dass Womes zum Saisonende auslaufender Vertrag nicht verlängert wird, ist bei Werder Bremen praktisch schon beschlossene Sache. Denn nach einer passablen ersten Saison bei Werder zog sich der schussgewaltige Abwehrspieler im Juli 2007 eine rätselhafte Leistenverletzung zu, die bis heute nicht vollständig behoben ist.

Wome tourte monatelang durch Europa, um sich behandeln zu lassen, ohne durchschlagenden Erfolg. Doch erst als der Nationalspieler die Kompetenz der Bremer medizinischen Abteilung an den Pranger stellte, riss bei den Verantwortlichen der Geduldsfaden. „Pierres Schuldzuweisung war absolut inakzeptabel. Es gibt keine Veranlassung, an unseren Ärzten zu zweifeln“, konterte Werder-Manager Klaus Allofs die Attacken Womes.

Allerdings: Auch Womes Teamkollegen Ivan Klasnic und Torsten Frings hatten, wenn auch zum Teil verklausuliert, Kritik an den grün-weißen Medizinern geübt.

Somit wird Bremen wohl doch nur eine weitere Station auf dem schillernden Weg des 29-jährigen Fußball-Globetrotters darstellen. Binnen zwölf Jahren kickte Wome immerhin für neun Clubs in Italien, England und Spanien, darunter aber auch so namhafte Vereine wie AS Rom, Espanyol Barcelona und Inter Mailand. Die Hoffnung von Allofs, seinerzeit keinen Wandervogel verpflichtet zu haben, dürfte sich nicht erfüllen. Dabei ist die linke Abwehrseite seit dem Fehlen des 67-maligen Nationalspielers die Bremer Problemzone.

Christian Schulz wurde an den Ligakonkurrenten Hannover 96 abgegeben, und der nachgekaufte Serbe Dusko Tosic agiert bislang mit Licht und Schatten.

www.NWZonline.de/werder

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