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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Beiersdorfer lässt Kreuzers Zukunft beim HSV offen

10.07.2014

Hamburg Zurück in die Zukunft mit Dietmar Beiersdorfer: Als der neue Vorstandsvorsitzende beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV mit einem etwas gequälten Lächeln symbolträchtig einen Generalschlüssel für alle Räume des HSV-Stadions entgegennahm, war der Startschuss für die Mission „HSV reloaded“ endgültig gefallen. „Dieser Verein ist mein Baby. Ich habe immer gewusst, dass ich einmal zurückkehren werde“, sagte der Boss der neuen HSV Fußball AG bei seiner Präsentation am Mittwoch und blickte dabei suchend in viele bekannte Gesichter.

Von 2002 bis 2009 hatte er als Sportdirektor die Hanseaten bis in die Champions League geführt, nun soll der 50-Jährige nach einer völlig verkorksten Saison den Traditionsverein Schritt für Schritt in ruhigeres Fahrwasser lenken. Die dafür nötige Geduld will der Ex-Nationalspieler aufbringen: „Man muss nach dem Säen manchmal auf das satte Grün warten.“

Zum neuen dreiköpfigen Vorstand gehört der für das Marketing zuständige Joachim Hilke sowie der bisherige Vorstandsboss Carl Jarchow, jetzt nur noch Präsident des „Restvereins“. Nicht mehr Mitglied dieses Führungsgremiums ist Sportdirektor Oliver Kreuzer. Ob der einstige Bayern-Profi in einer neuen Rolle eine Zukunft beim HSV hat, darüber ist bei den Norddeutschen noch keine Entscheidung gefallen. Beiersdorfer: „Ich habe Oliver gesagt, dass ich mir in den nächsten Wochen alles in Ruhe ansehen werde.“

Der Beschluss über Kreuzer könnte somit noch ein wenig auf sich warten lassen, denn als schneller Entscheider war und ist Beiersdorfer in der Hansestadt nicht bekannt. „Ihr nennt mich ja gern Zögerer oder Zauderer. Richtig ist, dass ich viel nachdenke, manchmal vielleicht sogar zuviel“, räumte der einstige Vorstopper ein.

Nach monatelangen Grabenkämpfen um die umstrittene Ausgliederung sieht sich Beiersdorfer, bestimmt nicht ungern, in der Rolle des Versöhners: „Ich will meinem Club wieder eine Kultur und eine neue Orientierung geben. Wir müssen uns wieder auf Fußball fokussieren, dabei möchte ich alle Menschen mitnehmen.“

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