BERLIN - Die Affäre um mögliche Sachbeschädigungen an Autos nach einer Partynacht durch Fußball-Profi Patrick Ebert (Hertha BSC) weitet sich aus. Nach Ermittlungen des Landeskriminalamtes (LKA) sollen laut Medienberichten am frühen Morgen des 18. März nicht wie zunächst angenommen sechs oder sieben Autos und ein Motorroller, sondern insgesamt 13 parkende Wagen beschädigt worden sein.
Ebert, der die Vandalismus-Vorwürfe weiterhin bestreitet, war an besagtem Morgen zusammen mit Kevin-Prince Boateng von Borussia Dortmund in angetrunkenem Zustand von einer Polizeistreife in Berlin angehalten worden.
Am Dienstag hatte Eberts Anwalt Janusz Lerch erklärt, dass sein Mandant nach den nächtlichen Eskapaden bereits zweimal von einer Person genötigt worden sei, den Schaden an dessen PKW zu regulieren. Lerch behalte sich vor, bei einem erneuten Vorfall ein formelles Strafverfahren einzuleiten. Dass Ebert ein Schweigegeld von 5000 Euro gezahlt habe, damit ein anderer Geschädigter seine Anzeige zurückzog, bestreitet der Spieler vehement.
