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NWZonline.de Sport Fußball

Über 40 – und noch immer Weltklasse

21.11.2017

Berlin Ü40 schützt offenbar vor (Welt)-Klasse nicht. Bestes Beispiel: Claudia Pechstein. Mit 45 Jahren ist die Eisschnellläuferin längst kein Auslaufmodell. In Stavanger hat sich die Olympiasiegerin gerade erst für ihre siebten Olympischen Winterspiele qualifiziert. „Ich habe hier Eisschnelllauf-Geschichte geschrieben. In diesem Alter wird wohl nie wieder einer Athletin ein Weltcupsieg gelingen“, sagte die Berlinerin am Sonntag nach ihrer Superzeit über 5000 Meter.

Ex-Radprofi Jens Voigt zieht den Hut vor Pechstein. „Wenn man in dem Alter noch so schnell unterwegs ist, ist das ein Lob für den Sportler an sich, aber auch irgendwie ein Armutszeugnis für die Jüngeren“, sagte der Berliner am Montag.

Voigt hatte einen Tag nach seinem 43. Geburtstag – am 18. September 2014 –  den neun Jahre alten Stundenweltrekord des Tschechen Ondrej Sosenka geknackt. „Längere Distanzen kommen uns Älteren besser entgegen. Du weißt in diesem Alter, wie man leidet“, meinte er.

Auch Skispringer Noriaki Kasai stürzt sich mit 45 Jahren immer noch von den Schanzen. „Das Geheimnis steckt in mir drin, in meinem Körper“, schilderte der Japaner. Mit über 40 gewann er 2014 bei Olympia noch Silber im Einzel und Bronze mit dem Team, 2015 gab es WM-Bronze im Mixed.

Biathlon-Legende Ole-Einar Björndalen wurde bereits achtmal Olympiasieger und holte 20 WM-Titel. Mit 44 will er bei den Winterspielen in Pyeongchang noch einmal um Medaillen kämpfen. „Vielleicht bin ich ein bisschen verrückt. Aber auch wenn ich seit vielen Jahren hart trainiere, habe ich noch Freude. Warum sollte ich da aufhören?“, fragt der Norweger, der im Februar 2018 seine sechsten Winterspiele bestreiten wird.

Zu den Dauerbrennern gehört auch Fußballprofi José Roberto da Silva Júnior – bekannt nur als Zé Roberto. Der Brasilianer ist 43 Jahre alt, und er spielt und spielt und spielt. Nach seiner Bundesliga- Karriere bei Bayer Leverkusen, Bayern München und beim Hamburger SV kehrt er nach einem Zwischenjahr 2012 in Doha/Katar in seine Heimat zurück. Mit Palmeiras São Paulo wird Zé Roberto 2016 brasilianischer Meister, jetzt ist er immer noch am Ball.

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