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NWZonline.de Sport Fußball

Freiburg und Hertha zittern sich weiter

21.08.2018

Berlin Der SC Freiburg und Hertha BSC haben mit viel Mühe die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Freiburg setzte sich am Montagabend erst mit 5:3 im Elfmeterschießen bei Fußball-Drittligist Energie Cottbus durch, nach 120 Minuten hatte es 2:2 (1:1, 0:0) gestanden. Hertha BSC siegte nach hartem Kampf bei Eintracht Braunschweig 2:1 (1:0).

In Cottbus fiel die Entscheidung erst im Elfmeterschießen, als der Cottbuser Tim Kruse als einziger Schütze verschoss. Dass die Breisgauer überhaupt die Verlängerung erreichten, hatten sie Mike Frantz zu verdanken. Ihm war in der Nachspielzeit der 1:1-Ausgleich gelungen. Cottbus war durch den Brasilianer Marcelo Freitas in Führung gegangen (47.). In der Verlängerung brachte Nils Petersen den Bundesligisten per Strafstoß in Führung (99.), doch Cottbus antwortete durch Fabio Viteritti (103.).

Energie setzte gegen die Breisgauer auf seine bekannten Pokal-Tugenden. Einsatz, Zweikampfstärke, Willen: Deshalb waren schon einige größere Clubs im Stadion der Freundschaft gestrauchelt – nun beinahe auch Freiburg.

Die Hertha hatte in der Vergangenheit auch schon einige böse Überraschungen erlebt. Doch diesmal bewahrte Vedad Ibisevic die Mannschaft von Trainer Pal Dardai vor einem frühen Aus (83.) beim Drittligisten. Zuvor hatte Braunschweigs Mergim Fejzullahu (81.) die erstmalige Hertha-Führung durch Marvin Plattenhardt (38.) ausgeglichen. Damit setzten sich die Berliner gegen ihren Angstgegner im Pokal durch. Bereits in der Saison 2004/05 scheiterte der Hauptstadtclub beim damaligen Regionalligisten (2:3). Auch 1974 (4:1) und 1965 (5:1) war die Eintracht im Pokal siegreich.

„Wir haben sehr mutig gespielt, hatten eine gute Balance. Körperlich haben wir einen Schritt nach vorn gemacht. Ich bin enttäuscht vom Ergebnis, aber stolz auf die Jungs“, sagte Eintracht-Trainer Henrik Pedersen.

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