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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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NWZonline.de Sport Fußball

Insolvenzen, Abstiege und Neuanfänge

07.11.2019

Berlin Energie Cottbus war der letzte Verein aus der finalen Saison der DDR-Oberliga 1990/91, der in der Fußball-Bundesliga spielte. Jetzt kickt der Club in der Regionalliga. Kein Einzelfall. Ein Blick auf einige der ligahöchsten Teams der finalen Spielzeit:

Letzter Tabellenführer der ehemaligen DDR-Oberliga. Noch nie vorher konnte Hansa die Meisterschaft für sich entscheiden. Mit der Premiere schafft Hansa es in der ersten gesamtdeutschen Saison auch in die Bundesliga – für ein Jahr vergrößert auf 20 Clubs. Rostock steigt direkt wieder ab. Drei Spielzeiten später die Rückkehr ins Oberhaus, wo sich Hansa bis 2005 hält. Es folgt ein Auf und Ab. Seit Sommer 2012 Drittligist.

Tabellenzweiter der Saison 1990/1991 und damit auch noch für die Bundesliga qualifiziert. Was dann kommt, ist eine Berg-und-Tal-Fahrt des achtmaligen DDR-Meisters mit zwischenzeitigem Absturz in die vierte Liga. Seit dem Sommer 2016 spielt der Club in Liga zwei und kämpft dort gegen den Abstieg.

Rot Weiß Erfurt

Dritter der Saison 1990/1991 – zur eigenen Verwunderung. „Bis zur Saison 90/91 kämpfte der Thüringer Club meist regelmäßig gegen den Abstieg, und so kam der 3. Platz in der allerletzten Saison doch völlig überraschend“, schreibt RWE auf seiner Homepage. Nur eine Spielzeit hält sich Erfurt in der 2. Liga. Der Rest ist dritt- und viertklassig.

Hallescher FC

„Mit dem Wechsel von Dariusz Wosz zum VfL Bochum (in der Winterpause 1991/92) begann der Niedergang des HFC“, schreibt der Club. Von der zweiten Liga geht es bis in die Verbandsliga runter (1995 bis 1997). 2000 folgt der erneute Sprung in die Oberliga, 2008 der Aufstieg in die Regionalliga. Seit Sommer 2012 spielt der HFC in Liga drei.

Seit Monaten sorgt der CDC für Negativschlagzeilen. Insolvenz, Machtgerangel, eine Trauerbekundung für einen toten Rechtsextremen, der einst für den Club arbeitete und Fan war. Dazu Zoff und Entlassung des Kapitäns, Rücktritte der sportlichen Führung. Sieben Spielzeiten – mit Unterbrechung – gehörte der Chemnitzer FC der 2. Liga an. Seit dem Sommer 2011 – mit einer Unterbrechung – spielt der einstige Club von Michael Ballack in der 3. Liga.

Der größte Erfolg nach der Wende: 2008 schafft es Jena ins Halbfinale des DFB-Pokals. Gegen Borussia Dortmund war dann Schluss für die Thüringer. Schluss war auch damals in der 2. Liga: Abstieg in Liga drei. Es ging hoch und runter. Derzeit ist Jena Letzter in der 3. Liga.

Das Bild vom Händedruck Diego Maradonas mit Lok-Torwart Rene Müller ziert die Erfolgsleiste auf der Homepage. 1988 war das, der Gegner im ehrwürdigen Zentralstadion der SSC Neapel. Heute sorgt der von Lok-Fans weniger geliebte Bundesligist RB Leipzig für internationales Flair. Aus Lok wird nach der Wende wieder der VfB Leipzig. 1993/1994 spielt der Verein in der Bundesliga, vier Jahre in der 2. Liga folgen. 2004, als Oberligist, endet die Ära des VfB. Einige Fans ließen den Club wieder auferstehen. Aktuell spielt Lok in der Regionalliga.

Der einzige DDR-Europapokalsieger (1974) kann vom früheren Ruhm nur träumen. Zwangsabstieg im Sommer 2002, nachdem ein Insolvenzverfahren eingeleitet worden war. Der einstige Titelsammler spielt nur noch in der Oberliga, die diesmal allerdings nur die vierthöchste Spielklasse ist. Immerhin machen sich die Magdeburger als Pokalschreck einen Namen. 2015 steigt das Team von der Regionalliga in die 3. Liga auf, drei Jahre später erreicht der 1. FCM erstmals die 2. Liga.

Energie Cottbus

1997 steigt der Energie in die 2. Liga auf, 2000 in die Bundesliga. Drei Spielzeiten bleiben sie oben, dann kommt der Abstieg – und ein neuer Anlauf. 2006 ist es wieder soweit: Cottbus ist zurück in der Bundesliga, diesmal für drei Jahre. Fünf Jahre 2. Liga, Abstieg, drei Jahre 3. Liga, Abstieg. Nach der Rückkehr geht es nach nur einer Saison zurück in die Regionalliga. Noch immer ist der FC Energie aber der bislang letzte Club aus der DDR-Oberliga, der in der Bundesliga spielte.

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