BERLIN - Tor-Festival unter Freunden statt Ärger um Ansetzungen: Beim Abschied aus Berlin wollen der FCR Duisburg und Turbine Potsdam im DFB-Pokalendspiel noch einmal für den Frauen-Fußball werben. „Am liebsten wäre mir, wenn es 5:5 ausgeht und es Elfmeterschießen gibt. Es geht nicht um den Sieg, sondern darum, dass die Leute ein begeisterndes Spiel erleben“, sagte Potsdams Trainer Bernd Schröder vor dem letzten Berliner Endspiel an diesem Sonnabend (16.30 Uhr /ARD).
Vergessen sein soll der tagelange Disput um den Uefa-Cup-Sieger Duisburg. Trainerin Martina Voss verteidigte am Freitag in Berlin erneut ihre Entscheidung, zum ausgefallen Bundesliga-Nachholspiel bei Meisterfavorit Bayern München am Dienstag nicht die erste Elf geschickt zu haben: „Wir haben uns entschieden, uns professionell auf das Finale vorzubereiten.“
Die Duisburgerinnen haben aus Sicht von Schröder die besseren Individualisten, trotzdem behielt seine Elf nach einem 2:2 in Potsdam in der Bundesliga-Rückrunde mit 3:0 klar die Oberhand.
Nach dem Abschied aus Berlin wird es 2010 einen neuen Finalort geben. FCR-Torjägerin Inka Grings: „Für den Frauen-Fußball ist das ein Schritt nach vorne.“
