BERLIN/HANNOVER - BERLIN/HANNOVER/DPA - Nach dem späten Berliner Ausgleich durch den Niederländer Dick van Burik in der Nachspielzeit war die Gemütslage im Lager des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 gespalten. „Ich habe Probleme, dieses Ergebnis einzuordnen“, sagte 96-Coach Neururer nach dem 1:1 bei Hertha BSC. Immerhin blieb Hannover 96 unter ihm auch im siebten Spiel ungeschlagen.

Neben dem Ausgleich sorgte bei den Gästen der Platzverweis gegen Altin Lala für Unmut. Der mit einer Gelben Karte vorbelastete Albaner schlug kurz vor der Pause nach einer Freistoßentscheidung den Ball weg. Schiedsrichter Wolfgang Stark wertete dies als Unsportlichkeit und zückte Gelb-Rot. Das brachte Lala so in Rage, dass er Herthas Arne Friedrich attackierte. „Ich habe diesen Vorfall in einem Sonderbericht festgehalten“, erklärte Stark.

Hannover war zunächst die bessere Mannschaft. Christoph Dabrowski brachte die Gäste verdient in Führung (12.). Nach dem Wechsel erspielte sich die Hertha ein Übergewicht, die 96-Abwehr stand aber gut. Der Angriff sorgte jedoch kaum für Entlastung, und diese Passivität rächte sich dann in der Nachspielzeit.