Berlin - Beim Bundesliga-Trainercomeback zählt für Herthas prominenten Zugang Jürgen Klinsmann nur der Erfolg. „Das Allerwichtigste hat die Mannschaft aufgenommen: Wir brauchen Punkte – egal wie“, sagte der ehemalige Welt- und Europameister vor der Heimpartie an diesem Samstag (15.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund. Um den attraktivsten und aufregendsten Fußball gehe es als Tabellen-Fünfzehnter nicht.

Mit den Problemen des Kontrahenten will sich Klinsmann nicht beschäftigen: „Der BVB geht uns gar nichts an.“ Natürlich fühle er immer auch mit seinen Trainerkollegen, bemerkte der 55-Jährige. Für Dortmunds Coach Lucien Favre könnte es im ausverkauften Olympiastadion ein persönliches Finale werden. „Ich wünsche jedem Trainer Siege. Aber wenn zwei aufeinandertreffen, geht es nicht“, sagte Klinsmann, der erstmals nach 2009 in der Bundesliga auf der Trainerbank sitzt.