BERLIN - Der Berliner Bundestagsabgeordnete Frank Steffel (CDU) hat für den sportlich und finanziell angeschlagenen Fußball-Bundesligisten Hertha BSC einen Rettungsplan erarbeitet. Der Präsident von Handball-Erstligist Füchse Berlin stellte in einem Brief an Hertha-Boss Werner Gegenbauer ein Konzept mit zehn Maßnahmen vor, die bis zu 21,6 Mio. in die leeren Kassen des Hauptstadt-Clubs spülen sollten.
Demnach sollten unter anderem die Profis und der Trainerstab auf zehn Prozent ihrer Gehälter verzichten. Auch die Fans sollten durch eine Sonderumlage sowie durch eine Spenden- und SMS-Rufnummer zur Kasse gebeten werden. Das Ziel sollte sein, für Februar bis Juni 2010 mindestens 15 Mio. Euro zu akquirieren und dadurch weitere hochkarätige Verstärkungen zu verpflichten, heißt es in dem Schreiben vom 17. Dezember. Allerdings schien der 43-Jährige übersehen zu haben, dass das Transferfenster bereits Ende Januar schließt und eine Umsetzung daher nahezu ausgeschlossen
ist.
Keine Geldsorgen hat dagegen Wolfsburg, wo der neue Manager Dieter Hoeneß, obwohl sein erster Arbeitstag offiziell erst am Freitag ist, bereits Verstärkungen für die anfällige Abwehr sucht. Es kann nicht so weiter gehen in der Defensive, so Regisseur Zvjezdan Misimovic. Ich bin dabei, meine Hausaufgaben zu machen, sagte Hoeneß. Rund zehn Mio. Euro liegen bereit gesucht wird ein Innenverteidiger, aber auch ein rechter Abwehrspieler.
Schalke treibt seine Planungen derweil weiter voran. Im Sommer kehrt der 24-jährige Tim Hoogland aus Mainz zurück und erhält einen Vertrag bis 2014. Zudem verpflichtete Felix Magath den mazedonischen Nationalspieler Besart Ibrahimi vom FK Renova.
In Hamburg ist Ze Roberto mit zehntägiger Verspätung aus dem Brasilien-Urlaub zurückgekehrt. Er hatte unentschuldigt beim Trainingsauftakt des HSV am 2. Januar gefehlt und familiäre Probleme als Grund angegeben. Für das Spiel des HSV am Sonnabend (15.30 Uhr) gegen Freiburg steht der 35-Jährige wegen einer Sprunggelenkverletzung aber nicht zur Verfügung.
Zum Rückrundenstart fehlen könnte auch Lukas Podolski. Der Kölner meldete sich vorm Spiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen Dortmund mit Rückenbeschwerden ab und unterzog sich einer Kernspintomografie. Lukas hat Probleme am Rücken, aber es ist nichts Ernstes. Wir gehen davon aus, dass er spätestens am Donnerstag ins Mannschaftstraining zurückkehrt, sagte Teamarzt Paul Klein.
