• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Fussball

Hinten steht endlich die Null

02.09.2019

Delmenhorst /Stenum Sie können es also doch noch: Nach zuletzt 13 Bezirksliga-Spielen (saisonübergreifend), in denen die Fußballer des VfL Stenum immer mindestens einen Gegentreffer kassiert haben, spielte die Mannschaft von Trainer Thomas Baake endlich wieder zu Null. Beim SV Tur Abdin Delmenhorst brachte Stenum den Vorsprung über die Zeit und setzte sich am Sonntagnachmittag knapp mit 1:0 (0:0) durch.

„Wir standen sehr gut in der Abwehr und konnten vor allem in der ersten Halbzeit schöne Nadelstiche setzen“, freute sich Baake über die Leistung seiner Mannschaft. Wie gewohnt legte Stenum stark los und hatte bereits in der neunten Minute die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Tom Geerken setzte sich auf der rechten Seite durch, lief alleine auf Abdins Keeper Jens Dekarski zu und traf dann nur die Latte.

Während die Gastgeber in der Offensive kaum stattfanden, drängte Stenum auf die Führung. Dierk Fischer zog aus gut 20 Metern ab, den Abpraller konnte Maximilian Klatte ins Tor lenken – allerdings hob der Linienrichter sofort die Fahne (17. Minute). Genauso strittig wie diese Entscheidung war auch der Abseitspfiff in der 35. Minute: Nach schönem Doppelpass mit Geerken war es erneut Klatte, der frei vor dem Tor stand und die Stenumer Führung auf dem Fuß hatte. „Für mich war das in beiden Fällen keine Abseitsposition“, stellte VfL-Trainer Baake klar.

Die letzten Minuten vor der Pause gehörten den Delmenhorstern, die nun deutlich agiler wirkten. Eine zwingende Chance konnten sie sich allerdings nicht herausarbeiten. „Das war wirklich bedenklich, was wir offensiv gezeigt haben“, meinte Abdin-Trainer Andree Höttges enttäuscht. „Wir haben uns nichts herausgespielt, konnten keine Akzente setzen. Das ist nicht der Anspruch, den wir haben.“

Auch in der zweiten Halbzeit passte im Delmenhorster Angriff nicht viel zusammen. Halbherzige Torabschlüsse, schwach platzierte Schüsse – mehr war aufgrund der starken Stenumer Abwehr nicht möglich. Vorne tat sich der VfL aber nach wie vor schwer und kam kaum bis vor das Tor der Platzherren. So brachte ein Standard die Entscheidung: Nachdem Klatte im Strafraum nach einem Foul zu Boden ging, verwandelte Tom Geerken den fälligen Strafstoß souverän (55.) und belohnte sich damit für eine weitere starke Partie.

In den verbleibenden gut 30 Minuten war Tur Abdin zwar bemüht, noch den Ausgleich zu erzielen, doch die Angriffe wurden zu überhastet und ungeduldig abgeschlossen. So richtig befreien konnte sich Stenum in dieser Phase des Spiels aber auch nicht. „Da war ich schon noch ein bisschen nervös, als wir am Ende so tief gestanden sind. Gut, dass wir da nicht wieder so ein doofes Gegentor bekommen haben, das uns aus der Bahn hätte werfen können“, meinte Baake und ergänzte: „Wir haben heute mit Sicherheit schlechter gespielt, als beim 2:6 vergangene Woche in Brake. Aber wir haben erreicht, was wir uns für dieses Derby vorgenommen haben: endlich wieder zu Null spielen.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2714
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.