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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Bierhoff will Spaniern nacheifern

28.12.2015

München Der WM-Titel ist für Oliver Bierhoff noch nicht genug. Der Manager möchte mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eine Ära prägen, so wie das zuletzt Spanien als zweimaligem Europameister und Weltmeister 2010 gelungen war. „Die Spanier haben es von 2008 bis 2012 über einen längeren Zeitraum geschafft, ihre Qualität hochzuhalten und zu bestätigen“, erinnerte Bierhoff vor dem EM-Jahr 2016.

Eine ähnliche Erfolgsgeschichte müsse auch für die Weltmeister Motivation sein. „Das macht Champions aus“, betonte Bierhoff. Ein EM-Triumph im Finale am 10. Juli 2016 im Pariser Stade de France sei aber kein Automatismus: „Im Schongang geht das nicht, das haben wir in der EM-Qualifikation gesehen.“

Erfolgshunger und Teamgeist sind für Bierhoff zentrale Bausteine für Erfolge. Die Einstellung sei 2014 in Brasilien entscheidend gewesen. „Bei der WM war zu spüren, dass sich niemand diese einmalige Chance entgehen lassen wollte. Jeder bei uns hat sich voll in das Projekt eingebracht.“

Ein neues Siegerteam müsse nach dem Umbruch im Anschluss an die WM aber erst „wieder neu zusammenwachsen“, bemerkte Bierhoff: „Daher wird die Vorbereitungszeit vor der EM sehr wichtig sein.“ Dabei hofft er, dass sich 2012 nicht wiederholt, als die Akteure des FC Bayern vor der EM nach drei verspielten Titeln frustriert ins Trainingslager reisten. „Da mussten wir Aufbauarbeit leisten“, erinnerte Bierhoff. Bei dieser EM wurde der mögliche Titel im Halbfinale gegen Angstgegner Italien verspielt. „Wir ärgern uns immer noch, dass wir die Chance hergegeben haben.“

Bundestrainer Joachim Löw muss vor allem die Baustelle Außenverteidiger schließen. Ein Comeback von Philipp Lahm (32) ist für Bierhoff keine Option: „Wer Philipp kennt, wer seine Aussagen liest, wer persönlich mit ihm spricht, der weiß, dass das ausgeschlossen ist. Das sollten wir auch respektieren.“

Als Favoriten auf den EM-Titel sieht der Teammanager neben Deutschland und Titelverteidiger Spanien Gastgeber Frankreich: „Der Heimvorteil kann erdrückend sein, meistens aber ist er förderlich und setzt Kräfte frei. Wir rechnen ganz stark mit Frankreich.“

Nach dem turnierlosen 2015 werden die kommenden Jahre mit der EM sowie dem Confederations Cup 2017 und der WM 2018 jeweils in Russland eine besondere Herausforderung. „Das ist schon ein Mammutprogramm“, bestätigte Bierhoff. „Aber ich bin kein Freund des Lamentierens. Wir kämpfen dafür, Titel zu gewinnen, wir wollen uns immer mit den Besten messen und große Ziele erreichen.“

Im zwölften Jahr arbeitet er beim DFB mit Löw zusammen. Bierhoff spricht von einer Freundschaft, die auf großem Vertrauen basiere. Es habe nie einen Gedanken gegeben, „ernsthaft an unserer Zusammenarbeit zu zweifeln oder nicht loyal zueinander zu sein“.

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