BOCHUM - BOCHUM/DPA/SID - Es geht ums Prestige, es geht um viel Geld, es geht um die Meisterschaft und gegen den Abstieg. Wenn die Nachbarn VfL Bochum und Schalke 04 an diesem Freitag den 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga eröffnen, steht sowohl für den Spitzenreiter aus Gelsenkirchen als auch für den Außenseiter viel auf dem Spiel.

Spieler, Trainer und Fans freuen sich auf das Ereignis im mit 31 328 Zuschauern ausverkauften Bochumer Stadion. „Es ist ein besondere Begegnung, eine besondere Stimmung. Dazu noch ein Flutlichtspiel. Da bist du als Spieler schon stolz, auf dem Platz stehen zu dürfen“, sagt VfL-Kapitän Thomas Zdebel.

Auch aus finanzieller Sicht kann die Partie bedeutsam sein. Steigen die Bochumer ab, würden sie rund 15 Millionen Euro weniger kassieren als in der Eliteliga. Auf der Gegenseite kalkulieren die Knappen im Fall des Titelgewinns mit Einnahmen von mindestens 20 Millionen Euro durch die Teilnahme an der Champions-Liga sowie Prämien und Bonuszahlungen.

Schalkes Regisseur Lincoln will trotz Oberschenkelverletzung unbedingt auflaufen. Auch Abwehrchef Bordon (Adduktorenprobleme) kann wohl spielen, Mladen Krstajic (Muskelfaserriss) fällt dagegen aus. Ende April 2001 trat Schalke schon einmal als Tabellenführer in Bochum an. Die Partie endete 1:1, wenige Wochen später sicherte sich Bayern München den Titel.