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NWZonline.de Sport Fußball

Brasiliens Fans verspotten ungelenken Stürmer Fred

08.07.2014

Belo Horizonte Fred lächelt. Trotz all der Demütigungen, der heftigen Kritik, trotz des Schocks nach dem WM-Aus seines Kumpels Neymar. Fred lächelt erstaunlich viel in diesen Tagen vor dem Halbfinale gegen Deutschland an diesem Dienstag (22 Uhr/ZDF). Dabei ist der Druck auf den Angreifer enorm.

„Neymar war und ist die Seele unseres Teams“, sagt Fred: „Wir werden unser Leben geben, um für ihn den Titel zu gewinnen.“ Doch wer soll jetzt die Tore schießen? Etwa Fred, fragen sich Fans und Experten. Der 30-Jährige ackert und rennt bis zur Erschöpfung, doch seinen eigentlichen Job hat der wuchtige Angreifer bisher sträflich vernachlässigt – auf einen mickrigen Treffer kommt die Nummer „9“ der Seleção bisher. Er bereitete noch kein Tor vor, verstolperte dafür aber jede Menge Bälle.

2008 war Werder Bremen stark an einer Verpflichtung von Fred interessiert. Doch die geforderte Ablöse seines damaligen Clubs Olympique Lyon erwies sich als zu hoch.

Mittlerweile spielt der Stürmer bei Fluminense – und die Kritik an ihm ist riesig. Fred sei so hölzern wie die ungeschickte Comic-Figur Fred Feuerstein, heißt es in den Fanforen. Auch Experten halten ihn für den Schwachpunkt im Team von Luiz Felipe Scolari. Doch der 65-Jährige baut auf Fred, seitdem er Brasilien mit fünf Treffern im vergangenen Sommer zum Sieg beim Confed Cup geschossen hatte.

Immerhin: Gegen Deutschland spielt Fred in „seinem“ Estadio Mineirão von Belo Horizonte. 49 Spiele hat er als Profi dort bestritten und 42 Tore geschossen.

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