BREMEN - Die Rückkehr von Tim Borowski zu Werder Bremen wird immer wahrscheinlicher. Werder-Sportdirektor Klaus Allofs und der bei Bayern München ausgemusterte Nationalspieler haben bereits über einen Wechsel nach Bremen gesprochen. „Es gab ein erstes gutes Gespräch. Die Sache ist für mich sehr interessant“, sagte der 29-jährige Fußball-Profi: „Jetzt müssen wir schauen, wie es weitergeht.“

Allofs erklärte: „Es ist kein Geheimnis, dass wir noch auf der Suche nach der ein oder anderen Veränderung sind. Und Tim könnte eine Lösung sein.“ Offen ist, ob Bayern eine Ablöse will.

Borowski war im Sommer 2008 ablösefrei von Werder zum FC Bayern gewechselt. Von 2001 bis 2008 hatte der Mittelfeldspieler 169 Bundesligaspiele für die Bremer bestritten.

Unterdessen haben am Montag fünf Bundesligisten mit der Vorbereitung auf die neue Saison (1. Spieltag: 7. bis 9. August) begonnen. Bei 1899 Hoffenheim war das Transfer-Gerangel um Demba Ba zwischen den Kraichgauern und dem Ligarivalen VfB Stuttgart das beherrschende Thema. „Mir ist es am liebsten, wenn er bei uns bleibt. Ich gehe auch davon aus, dass er bleibt“, sagte Trainer Ralf Rangnick an seinem 51. Geburtstag.

Bei Eintracht Frankfurt bat der neue Trainer Michael Skibbe zur ersten Einheit. Bislang wurden die Zugänge Maik Franz (Karlsruher SC) und Ralf Fährmann (Schalke 04) verpflichtet.

Ein neues Gesicht präsentierte Aufsteiger 1. FC Nürnberg zum Trainingsauftakt. Der neunmalige deutsche Meister holte den Ex-Frankfurter Armin Reutershahn als neuen Assistenten von Chefcoach Michael Oenning.

Die Europacup-Teilnahme strebt Trainer Jupp Heynckes mit Bayer Leverkusen an. Der Altersunterschied zwischen dem 64-Jährigen und den Spielern sei kein Problem. „Ich bin mir sicher, dass er die Mannschaft führen und entwickeln kann“, sagte Sportdirektor Rudi Völler.

Hannover 96 präsentierte derweil in Constant Djakpa (Bayer Leverkusen) und Valdet Rama (FC Ingolstadt) zwei Zugänge. Der dritte, Karim Haggui (Leverkusen), tritt seinen Dienst am 6. Juli an. Doch über weitere Namen wird spekuliert. Für die Abwehr gilt der Portugiese Pedrinho (Academica Coimbra) als potenzieller Kandidat, für die Offensive wird der frühere 96-Angreifer Gerald Asamoah (Schalke 04) gehandelt.

Die bereits ins Training gestarteten Schalker müssen drei Monate auf Jermaine Jones verzichten. Der 27-Jährige muss sich wegen eines Haarrisses am Schienbein operieren lassen.