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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Transfer-Wahnsinn endet vorerst

01.09.2017

Bremen /Frankfurt Als das Transferfenster in der deutschen Bundesliga am frühen Donnerstagabend bereits geschlossen war, legte der französische Fußball-Spitzenclub Paris St. Germain noch einmal nach: Der 18-jährige Kylian Mbappé wechselt vom AS Monaco zunächst für ein Jahr auf Leihbasis nach Paris. Es gibt aber eine Kaufoption mit einem Vertrag bis 2022. Die festgeschriebene Ablösesumme soll 180 Millionen Euro betragen.

Mbappé wird damit nach Superstar Neymar zum zweitteuersten Spieler der Geschichte. Der Brasilianer war Anfang August für die Rekordablöse von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona nach Paris gewechselt. Weitere Transfers nach Paris mit irrwitzigen Ablösesummen wird es zumindest in diesem Sommer nicht mehr geben, seit dem späten Donnerstagabend ist die Wechselfrist auch in Frankreich abgelaufen.

Werder Bremen hat kurz vor Transferschluss Angreifer Ishak Belfodil vom belgischen Erstligisten Standard Lüttich verpflichtet. Der 25-jährige Nationalspieler Algeriens kommt für ein Jahr auf Leihbasis. Zudem wurde eine Kaufoption vereinbart. Das teilte der Bundesligist mit.

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„Ishak ist ein spielstarker, körperlich sehr präsenter Stürmer. Er passt als Spielertyp perfekt in das von uns aufgestellte Anforderungsprofil“, sagte Bremens Manager Frank Baumann.

Belfodil wurde in Algerien geboren und wuchs in Frankreich auf. Unter anderem spielte der Stürmer für Olympique Lyon, den FC Bologna, Parma Calcio und Inter Mailand. In der vergangenen Saison lief er in 25 Partien für Lüttich auf und schoss elf Tore. „Ich bin sehr gespannt auf die Bundesliga“, sagte Belfodil.

Mittelfeldspieler Sambou Yatabaré verlässt Bremen hingegen: Der 28-Jährige aus Mali wurde an das belgische Team Royal Antwerpen verliehen. Auch bei diesem Transfer einigten sich die beiden Clubs auf eine Kaufoption.

In der zu Ende gegangenen Transferphase haben die Bundesligisten sich dem bedenklichen Trend zu ausufernden Ablösen im Profifußball nicht verschlossen und sind in neue Dimensionen vorgestoßen. Mehr als 600 Millionen Euro investierten die Vereine in neues Personal – die Geldschwemme auf dem internationalen Markt und der milliardenschwere neue TV-Vertrag machen es möglich.

Am sogenannten Deadline Day ging es bei einigen Clubs nochmals hektisch zu. Erst wenige Minuten vor Toresschluss unterschrieb das erst 17-jährige Offensiv-Talent Jadon Sancho von Manchester City bei Borussia Dortmund. Die Ablösesumme soll bei etwa acht Millionen Euro liegen. Sancho sah in Manchester offenbar keine Chance im Profi-Kader von Teammanager Pep Guardiola. Unter anderem der ehemalige Schalker Leroy Sané spielt auf seiner Position.

Bayer Leverkusen gab Mittelfeldspieler Kevin Kampl für 18 Millionen Euro Ablöse an den Ligakonkurrenten RB Leipzig ab und verpflichtete für ähnlich viel Geld den griechischen Abwehrspieler Panagiotis Retsos von Olympiakos Piräus.

Der VfL Wolfsburg vermeldete die Ausleihe von Divock Origi vom FC Liverpool und den Abgang von Europameister Vieirinha nach Saloniki.

Angreifer Pierre-Michel Lasogga wechselt nach tagelanger Hängepartie auf Leihbasis vom Hamburger SV doch noch zum englischen Zweitligisten Leeds United.

Ex-Nationalspieler Andreas Beck kehrt zum Bundesligisten VfB Stuttgart zurück. Der 30-Jährige unterschrieb beim Aufsteiger einen Vertrag bis Sommer 2019. Zuletzt spielte Beck bei Besiktas Istanbul.

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