BREMEN -
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BREMEN - Zum Regenerieren nutzt Fußball-Bundesligist Werder Bremen die Tage rund um das bundesliga-freie Wochenende. Nachdem Kapitän Frank Baumann (Beckenprellung) und Stürmer Nelson Valdez (Muskelzerrung) mit Blessuren vom Bundesliga-Schlager in München (1:3) zurückgekommen waren, steht bei den Werder-Profis nun Erholung auf dem Programm. Auch Petri Pasanen, der nach wochenlangen starken Kopfschmerzen wieder im Training ist, soll in der Länderspiel-Pause wieder näher an die für die Bundesliga erforderliche Form rücken.Alle vier Werder-Spieler, die im Kader der deutschen Nationalmannschaft für das Länderspiel am kommenden Sonnabend in St. Denis gegen Frankreich (21 Uhr/ZDF) stehen, haben gute Chancen auf einen Einsatz gegen den Ex-Weltmeister. „Ich fühle mich absolut fit und würde mich riesig freuen, wenn ich spiele. Wenn ich die Chance bekommen, werde ich mich für Deutschland richtig reinhauen“, sagte Tim Borowski. „Gegen die Franzosen werden wir alles geben, um endlich wieder einen Sieg gegen ein großes Team zu feiern.“ Zuletzt gelang das einer deutschen Nationalmannschaft im Oktober 2000 beim 1:0-Sieg in England.
Außer Borowski hat Bundestrainer Jürgen Klinsmann auch Miroslav Klose, Patrick Owomoyela und Torsten Frings in den Frankreich-Kader berufen. Klose könnte beim Länderspiel im direkten Duell erneut auf Willy Sagnol treffen; der Verteidiger von Bayern München ist der einzige Bundesliga-Profi im französischen Aufgebot. Werder-Profi Pekka Lagerblom ist ebenfalls international im Einsatz, der Finne trifft mit seiner Auswahlmannschaft am Sonnabend auf Estland.
In Frankreich ist derweil auch Klaus Allofs dabei. Der Werder-Sportdirektor fliegt als Vertreter des im vergangenen Monat reaktivierten Arbeitskreises Nationalmannschaft mit nach Paris. Der frühere Frankreich-Legionär legt aber Wert darauf, dass er nicht als „Aufpasser“ von Klinsmann mitreise: „Ich werde bestimmt nicht beim Trainer auf dem Schoß sitzen oder hinter ihm stehen und alles beäugen“, sagte Allofs.
