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Fußball Pizarro hält alle Trümpfe in der Hand

Stefan Freye Henning Menke

BREMEN - An der Weser gibt es seit Donnerstag nur noch ein Thema: Claudio Pizarro soll seinen bis 2013 laufenden Vertrag bei Werder Bremen zum Sommer dieses Jahres gekündigt haben. Das berichtete die „Sport-Bild“ über den Angreifer des Fußball-Bundesligisten. Der Peruaner hat eine Option in seinem Kontrakt, die es ihm bis zum 31. März 2012 erlaubt, sein Vertragsverhältnis mit Werder zum Sommer zu beenden. Genau dies scheint der 33-Jährige nun getan zu haben.

„Wir geben keine Details zu Vertragsverhandlungen bekannt“, sagte Klaus Allofs am Donnerstag auf der Werder-Pressekonferenz und bestritt die Medienberichte damit nicht. „Einer behauptet das, und wir müssen raus aus der Kiste“, erklärte Allofs lediglich. Eines hält der Bremer Geschäftsführer allerdings für ausgeschlossen: Dass Pizarro bereits beim FC Bayern unterschrieben hat. „Claudio hat mir bestätigt: Ich erfahre es als Erster, wenn er sich entschieden hat“, versicherte der 55-Jährige und war sichtlich bemüht, eine gewisse Lockerheit zu demonstrieren. Es irritiere ihn auch nicht weiter, dass die Personalie Pizarro einen derart großen Raum einnehme: „Das gehört dazu.“

Sollte der Stürmer tatsächlich die Option gezogen, seinen Vertrag am Osterdeich also gekündigt haben, muss dies allerdings nicht zwingend seinen Abschied einleiten. Vielmehr hätte sich Pizarro nun in eine glänzende Verhandlungsposition mit Werder und möglichen neuen Arbeitgebern gebracht. Denn um Pizarro zu halten – das erklärte Ziel von Allofs –, müsste Werder dem Angreifer nun einen neuen, noch besser dotierten Vertrag vorlegen.

Indirekt bestätigte Allofs am Donnerstag, dass der Verein genau dies bereits getan hat. „Wir haben Claudio klar signalisiert und auch mit Zahlen untermauert, wie wir uns das vorstellen“, meinte der Werder-Chef vor dem Spiel an diesem Sonnabend (15.30 Uhr) gegen Mainz 05 vielsagend. „Ich habe noch keine Entscheidung getroffen“, sagte auch Pizarro: „Wir werden noch viele Gespräche führen.“

In München, wo der schlitzohrige Stürmer zwischen 2001 und 2007 gespielt hat, machte derweil ein pikantes Gerücht die Runde. So müsse Bayern-Profi Rafinha aus seinem Haus im Münchner Vorort Grünwald ausziehen. Sein Mietvertrag sei gekündigt worden, weil der Besitzer Eigenbedarf angemeldet habe. Name des Hausbesitzers: Claudio Pizarro.

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http://www.NWZonline.de/werder

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