BREMEN - Werder Bremens Torjäger Claudio Pizarro hat einen Wechsel zu Bayern München derzeit zurückgewiesen. Ich habe mich noch nicht entschieden, sagte der Peruaner am Freitag vor dem Training des Bremer Fußball-Bundesligisten. Der Münchner Merkur hatte zuvor berichtet, dass der 33-jährige Pizarro zur neuen Saison ablösefrei zu den Bayern zurückkehren werde.
Doch auch die Bayern hatten dies dementiert. Es gibt keinen Vertrag. Es hat keine Gespräche gegeben, und es ist auch nicht so, dass er am Montag bereits in München vorgestellt wird, erklärte Bayerns Mediendirektor Markus Hörwick am Freitag zu Gerüchten, nach denen der Pizarro-Wechsel perfekt sei. Trainer Jupp Heynckes sprach immerhin davon, dass Pizarro vielleicht wieder für den Rekordmeister spielen werde.
Das ist doch normal für mich. Das kenne ich doch, sagte Pizarro zu der Meldung aus München. Dort spielte er bereits zwischen 2001 und 2007 für die Bayern. An diesem Sonnabend (15.30 Uhr) treffen beide Teams im Weserstadion aufeinander.
Die Zeiten, in denen von einem Nord-Süd-Gipfel gesprochen wurde, sind allerdings vorbei. Die regelmäßig ersatzgeschwächten Bremer kämpfen einen fast schon aussichtslosen Kampf um die internationalen Plätze, während die Münchner im Halbfinale der Königsklasse antreten mal abgesehen vom Verpassen der eigentlich fest eingeplanten Meisterschaft.
Dennoch gab sich Werder-Trainer Thomas Schaaf kämpferisch. Zugegeben: Von der Papierform her würden die Bayern sicher höher bewertet werden, meinte der Fußballlehrer. Dennoch sieht er sein junges Team nicht chancenlos. Es geht ja immer darum, was auf dem Platz passiert, sagte Schaaf und stellte einen Mut machenden Vergleich im Kampf des vermeintlichen David gegen den angenommenen Goliath an: Das wird in den Pokalspielen immer wieder deutlich.
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