BREMEN - BREMEN/SID/DPA/SC - Die gute Nachricht gab Patrick Owomoyela seinem Trainer Thomas Schaaf gestern Nachmittag. Der Fußball-Nationalspieler steht Werder Bremen im „Spiel um Platz drei“ gegen Schalke 04 am Sonntag (17.30 Uhr) zur Verfügung. Der 25-Jährige hat seine Achillessehnen-Verletzung wieder auskuriert. „Ich habe noch ein leicht unangenehmes Gefühl“, beschrieb Owomoyela die Schmerzen im oberen Fersenbereich, die er noch auf Druck fühlt. „Aber wenn es so schlimm wäre, hätte ich ja nicht voll mittrainiert. Ich bin einsatzbereit.“ Die medizinische Abteilung wird sich bis dahin weiter um den Defensivspieler kümmern. „Ich bekomme Ultraschall, Wärme, Eis und Verbände“, sagte er.

Nicht mit der Mannschaft trainiert haben die verletzten Aaron Hunt (Patellasehnensyndrom), Frank Baumann (Innenbandeinriss im linken Knie) und Torsten Frings (Wadenbeinfissur). Während Hunt sich weiter im „Sporthep“ auf sein Comeback vorbereitet, absolvierte Frings eine Trainingseinheit auf dem Fahrrad. Er radelte einmal um den Werdersee. Kapitän Baumann trainierte erneut individuell mit Physiotherapeut Stefan Wolters.

Klaus Allofs hat indes seine eigene Rechnung aufgemacht. Vor der Partie gegen die Gelsenkirchener, die morgen ohne den verletzten Ex-Bremer Mladen Krstajic und den Gelb gesperrten Gerald Asamoah antreten müssen, konzentriert sich der Werder-Sportdirektor auf den um fünf Zähler enteilten Hamburger SV. „Wenn wir gegen Schalke gewinnen, sind wir wieder voll im Geschäft“, sagte er. „Ich rechne damit, dass der HSV noch irgendwo patzt, und dann haben wir es am letzten Spieltag selber in der Hand.“ Dann nämlich empfängt Werder den HSV.