BREMEN - Hoffen auf die Rückkehr in die Champions League: Nach einem Jahr Abstinenz will Fußball-Bundesligist Werder Bremen unbedingt wieder in der europäischen Königsklasse mitmischen. Um sich diese Chance offen zu halten, muss sich das Team von Trainer Thomas Schaaf allerdings erst einmal den Qualifikationsplatz, Rang drei der Bundesligatabelle, sichern. Und um den ist inzwischen ein spannender Dreikampf entbrannt.

Die Bremer haben im Schluss-Spurt einen kleinen Vorsprung, aber auch das schwerste Restprogramm. Das punktgleiche Team Bayer Leverkusen (57) und die um einen Zähler schlechtere Mannschaft Borussia Dortmunds können sich ebenfalls große Hoffnungen machen, den bereits qualifizierten Titel-Aspiranten Bayern München und Schalke 04 in die Champions League zu folgen.

Mit der Europa League wollen sie sich nicht begnügen. Schließlich eröffnet Platz drei die Chance auf höhere Einnahmen. So erhofft sich Schalke-Coach Felix Magath in der Königsklasse Mehreinnahmen von „über 20 Millionen Euro“. Im Vergleich dazu fällt die Kalkulation von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bescheiden aus. „Wenn wir Vierter oder Fünfter werden, können wir mit 1,5 Millionen Euro planen.“

Die Bremer gehen zwar von der Pole-Position ins Rennen, müssen aber in Gelsenkirchen und gegen Hamburg große Hürden überwinden. Das kann Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs allerdings nicht schrecken: „Wir haben fünf Jahre lang Champions League gespielt. Wir wissen genau, wie das ist. Wir treten an, um solche Spiele wieder austragen zu dürfen.“

Eine Niederlage kann sich der Pokalfinalist wohl nicht mehr leisten. Schließlich haben Leverkusen und Dortmund vermeintlich leichte Aufgaben zu bewältigen.

64 Punkte, 66:29 Tore, Bochum (Heimspiel), Berlin (Auswärtsspiel).

64, 53:29, Bremen (H), Mainz (A).

57, 68:39, Schalke (A), Hamburg (H).

57, 63:36, Berlin (H), Mönchengladbach (A).

56, 52:38, Wolfsburg (H), Freiburg (A).

53, 48:38, Mainz (H), Hoffenheim (A).