BREMEN/HAMBURG - Fast keine Verletzten, das Endspiel im DFB-Pokal erreicht und in der Bundesliga ein 0:2 gegen Bochum in ein 3:2 umgewandelt: Die Fußballer von Werder Bremen scheinen vor dem zweiten von vier Duellen binnen 19 Tagen gegen den HSV in allen Belangen vorne zu liegen – zumal die Hamburger sportlich und personell angeschlagen sind.
Als Favorit im Halbfinal-Hinspiel des Uefa-Pokals an diesem Donnerstag (20.45 Uhr/Sat 1) fühlt sich an der Weser jedoch niemand. „Wir spielen dann in einem anderen Wettbewerb, und es ist ein Nordderby“, wähnt sich Werder-Stürmer Hugo Almeida keinesfalls im Vorteil.
„Wir beginnen wieder bei Null“, betont der portugiesische Nationalspieler. Zudem erwartet er von den Hamburgern nach dem Aus im DFB-Pokal einen Sturmlauf. „Dass die Hamburger gegen uns verloren haben bedeutet nur, dass sie noch intensiver gegen uns spielen werden“, sagt der 24-jährige Angreifer.
Nach seinem routinemäßigen Medizin-Check kehrte Almeida am Dienstag ebenso kerngesund ins Mannschaftstraining zurück wie seine Kollegen Torsten Frings, Tim Wiese und Sebastian Boenisch. Auch Kapitän Frank Baumann (Muskelprobleme) befindet sich auf dem Weg der Besserung. Ob er am Donnerstag aufläuft, entscheidet Trainer Thomas Schaaf aber erst nach dem Abschlusstraining an diesem Mittwoch.
Im Regen stehen könnten derweil einige Werder-Fans. Im Zuge des Stadionumbaus fehlt ein Teil des Daches über der Westtribüne. Sollte es während des Spiels regnen, erhält jeder der betroffenen Zuschauer kostenlos ein Werder-Cape.
