BREMEN/OLDENBURG - Markus Rosenberg ist wieder fit. Der Fußball-Profi des Bundesligisten Werder Bremen absolvierte am Dienstag bereits wieder das volle Mannschafttraining. „Der Rücken tut noch ein bisschen weh, aber ich konnte schon wieder ganz normal an den Übungseinheiten teilnehmen“, sagte der schwedische Nationalspieler.

Im Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen Hannover 96 (4:1) war Rosenberg bereits nach wenigen Minuten mit dem Ex-Bremer Christian Schulz zusammengestoßen und hatte sich dabei eine schmerzhafte Rückenprellung zugezogen. Deswegen wurde er zur Pause durch Hugo Almeida ersetzt.

Ob Rosenberg im Viertelfinal-Hinspiel des Uefa-Pokals gegen den italienischen Erstligisten Udinese Calcio an diesem Donnerstag (20.45 Uhr, Weserstadion) einsatzbereit ist, steht aber noch nicht fest. „Wir müssen abwarten wie es sich bei ihm die nächsten Tage entwickelt“, gab sich Werder-Trainer Thomas Schaaf jedoch sehr optimistisch: „Der Heilungsprozess scheint relativ schnell gegangen zu sein.“

Nach Rosenbergs Rückkehr muss Schaaf nur noch auf Daniel Jensen verzichten. Der Däne war wegen seiner anhaltenden Achillessehnenprobleme am Montag zur weiteren Untersuchung in die Schweiz und nach München gereist. Eine erste Diagnose erwartet der Trainer „frühestens an diesem Mittwoch“.

Leiten wird die Partie unterdessen der französische Schiedsrichter Laurent Duhamel. Das teilte die Uefa am Dienstag mit. Der 40-jährige ist bereits seit einigen Jahren international im Einsatz und für die Bremer kein Unbekannter. Im Dezember 2007 assistierte Duhamel beim Champions-League-Vorrundenspiel zwischen Olympiakos Piräus und Werder (3:0).

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