BREMEN/OLDENBURG -
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BREMEN/OLDENBURG - Wenn Thomas Schaaf derzeit die Mannschaftsliste durchgeht, gerät der Trainer des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen ins Grübeln. Mehrere Akteure drohen für das wichtige Hinspiel im Uefa-Pokal beim niederländischen Ehrendivisionär AZ Alkmaar am Donnerstag (20.45 Uhr/Sat 1) verletzt auszufallen oder spielen außer Form. Vor allem in der Offensive sieht es bei den Bremern mau aus.Sorgenkind Nummer eins: Daniel Jensen hat sich beim 0:0 am vergangenen Sonnabend bei Energie Cottbus an der Leiste verletzt. Zwar trainierte der dänische Nationalspieler am Montag wieder, sein Einsatz ist aber ungewiss.
Sorgenkind Nummer zwei: Aaron Hunt plagen ebenfalls Leistenprobleme, und er musste vor dem Cottbus-Spiel fit gespritzt werden. Sollten sich seine Schmerzen verschlimmern, stünde Hugo Almeida als Stürmer neben Miroslav Klose bereit. Der Portugiese drängte sich am Wochenende allerdings nicht für einen Platz in der Startelf auf.
Sorgenkind Nummer drei: Kevin Schindler reiste wegen einer Wadenzerrung erst gar nicht mit in die Lausitz. Am Montag stieg er aber wieder ins Mannschaftstraining ein.
Sorgenkind Nummer vier: Miroslav Klose ist zwar nicht verletzt, hat aber seinen Tor-Instinkt verloren. Seit 942 Pflichtspielminuten wartet der WM-Torschützenkönig nun schon auf einen Erfolg.
Sorgenkind Nummer fünf: Mittelfeld-Motor Diego ist gehörig ins Stottern gekommen. Der Brasilianer rannte sich zuletzt immer wieder in der gegnerischen Abwehr fest und war zu zaghaft im Abschluss.
Im Aufwärtstrend befinden sich dagegen Tim Borowski (Leistenoperation und Knieverletzung) sowie Frank Baumann (Achilessehnen-OP). Beide nahmen wieder am Training teil. „Ich habe keine Probleme mehr“, hofft Kapitän Baumann auf eine baldige Rückkehr in den Kader.
Alkmaars Trainer Louis van Gaal erhielt derweil eine ganz besondere Motivationsspritze. Der Club verlängerte am Montag den Vertrag mit dem Coach vorzeitig bis 2010.
