BREMEN - Trainer Schaaf freut sich auf die neue Saison. Die drei Werder-Nationalspieler haben noch bis 14. Juli Urlaub.
Von Gert Glaner
BREMEN - Auch Werder Bremen fängt endlich wieder an. Der Champions-Liga-Qualifikant beginnt heute als letzter Fußball-Bundesligist mit den Vorbereitungen auf die am 5. August beginnende Saison. Das konnte auch Cheftrainer Thomas Schaaf kaum erwarten. „Wir sind zwar durch die Länderspiele der vergangenen Wochen nicht so sehr vom Fußball entwöhnt worden, aber es ist schon etwas anderes, wenn man selbst wieder loslegen kann“, bekannte der 44-jährige Fußball-Lehrer vor seiner siebten Saison als verantwortlicher Mann auf der Bremer Bank.Wie jedes Jahr türmt sich vor Schaaf ein Berg von Arbeit, den er selbst „mitverschuldet“ hat. Denn erst unter dem Bremer Erfolgscoach wurden Fabian Ernst (Schalke 04) und Valerien Ismael (Bayern München) zu Bundesliga-Stars und damit für die Konkurrenz interessant. Dafür kehrt einer heim, der in der Fremde nicht glücklich wurde. Nach drei Jahren bei Borussia Dortmund und Bayern München löst Torsten Frings im Tausch mit dem Franzosen Ismael die Rückfahrkarte an die Weser.
„Ich wusste und weiß, dass es für mich persönlich besser ist, in Bremen zu spielen. Und ich glaube, wir haben in der kommenden Saison das Zeug, um die Meisterschaft mitzuspielen“, betonte der 28-Jährige zuversichtlich.
Frings ist höchst willkommen. „Einen Spieler wie „Lutscher“ kann jede Mannschaft gut gebrauchen. Er ist eine absolute Verstärkung für unser Team. Ich bin überzeugt, dass er sogar noch wertvoller sein wird, als vor drei Jahren. Er ist reifer geworden“, formulierte Kapitän Frank Baumann.
Am Mittwoch startet der Werder-Tross ins siebentägige Trainingslager auf Norderney. Die Nationalspieler Torsten Frings, Patrick Owomoyela und Tim Borowski stoßen allerdings erst mit zehntägiger Verspätung am 14. Juli zur Mannschaft.
