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WERDER Frings nähert sich der Bestform

ROSTOCK

BREMEN/ - Die Championsliga im Visier und die Europameisterschaft im Blick: Fußball-Nationalspieler Torsten Frings hat mit einer starken Leistung dem Bundesligisten Werder Bremen Tabellenplatz zwei gesichert und sich für Bundestrainer Joachim Löw empfohlen.

„Ich hole mir das Selbstvertrauen in den Spielen. Ich fühle mich gut, und mein Knie macht keine Probleme“, sagte Frings nach dem 2:1-Sieg am Dienstag bei Hansa Rostock: „Ich war schon öfter schwer verletzt und bin immer wiedergekommen.“

Eine Innenbandverletzung am rechten Knie hatte Frings über Monate außer Gefecht gesetzt. Diese scheint nun auskuriert – und damit der Weg zur EM für den 31-Jährigen frei. Für Bremens Manager Klaus Allofs war dies nebensächlich: „Die EM interessiert mich weniger. Aber ganz klar, wenn Torsten gut für Werder spielt, ist es auch gut für Deutschland.“

Gegen Rostock zeigte Frings, wie wichtig er für Bremen ist. Kompromisslos ging der Antreiber in die Zweikämpfe und belohnte sich mit einem 25-Meter-Schuss in den Winkel (57.) selbst. „Das war ein Glücksschuss“, meinte Frings, der in der 82. Minute vom Rostocker Gledson im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Da Diego zu diesem Zeitpunkt bereits ausgewechselt war, hätte Frings schießen sollen. „Mein Vater hat gesagt, schieße nie den Elfer, wenn du selbst gefoult worden bist. Ich höre auf meinen Vater“, sagte Frings, der Naldo den Vortritt ließ.

Der Brasilianer scheiterte an Stefan Wächter, doch Ivan Klasnic schob den Ball im Nachschuss ins Tor. Das brachte Hansas Aufsichtsrats-Chef Horst Klinkmann auf die Palme: „Ich habe langsam die Schnauze voll. Das war die sechste entscheidende Fehlentscheidung gegen uns“, schimpfte er in Richtung des Schiedsrichters Jochen Drees. Nach Klinkmanns Meinung war Klasnic bei Naldos Ausführung zu früh in den Strafraum gelaufen.

Frank Baumann erlitt in Rostock eine Bänderverletzung im Sprunggelenk. Er fällt für rund 14 Tage aus.

www.NWZonline.de/werder

Praktikant Matthäus hat ungute Erinnerungen an Werder

Lothar Matthäus

hat am Mittwoch sein zweitägiges Praktikum bei Werder Bremen begonnen. Der deutsche Rekord-Nationalspieler erwirbt derzeit in einem Sonderlehrgang

des Deutschen Fußball-Bundes seine Trainer-Lizenz. Dazu gehören mehrere Hospitanzen bei Proficlubs.

„Ich werde

mir den Aufbau genau anschauen und viel aufnehmen. Es ist ja nicht so, dass wir hier nur auf dem Trainingsplatz sind und dann nur noch Kaffeetrinken“, sagte Matthäus. „Bei Werder werden die Ziele mit viel Fachwissen und Engagement verfolgt. Mit dem FC Bayern habe ich eigentlich nur schlechte Erfahrungen an Werder, weil wir hier viel verloren haben. Oft genug hat uns Werder Titel streitig gemacht.“ Im Juni übernimmt Matthäus – dann wohl mit Trainer-Lizenz – den israelischen Erstligisten Maccabi Netanya.
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