BREMEN - Werder Bremen hat dem Strafantrag des Kontrollausschusses des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für ein Spiel Sperre gegen Torsten Frings nicht zugestimmt. Der 33-jährige Kapitän des deutschen Pokalsiegers hatte am Sonnabend im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (3:2) nach einer Tätlichkeit gegen Thomas Broich in der 83. Minute die Rote Karte gesehen.
„Wir konnten diesem nicht folgen und haben stattdessen auf einen Freispruch gedrängt, weil alles darauf hinweist, dass Torsten Frings nichts getan hat, das diesen Feldverweis in irgendeiner Form rechtfertigt. Der Schiedsrichter hat die Situation falsch wahrgenommen und eine falsche Entscheidung getroffen“, begründete Werder-Manager Klaus Allofs. Die Fersehbilder bestätigten die Aussagen beider Spieler, die nach der Partie jeweils berichteten, dass es sich nicht um eine absichtliche Berührung gehandelt hatte.
Jetzt kommt es zu einem Einzelrichter-Verfahren. Das Urteil wird für diesen Dienstag erwartet.
